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SPD St. Ingbert: Rente mit 67 aussetzen

In seiner letzten Ortsvereinsvorstandssitzung stimmte der Vorstand der SPD St. Ingbert einer Initiative der Gewerkschaften zu und forderte, die 2004 beschlossene Absenkung des Rentenniveaus, von jetzt 51 Prozent auf 43 Prozent ab dem Jahr 2030, rückgängig zu machen.

Darüber hinaus legte der SPD-Vorsitzende Sven Meier dar, dass der SPD-Vorstand den Beschluss des Bundesparteitages der SPD stützt, dass die Rente mit 67 erst dann umgesetzt werden soll, wenn 50 Prozent aller Älteren sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind.

Der SPD-Vorstand sprach sich einstimmig aus für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die gesetzliche Durchsetzung des Prinzips „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ bei Frauen und Männern sowie bei Leih- und Zeitarbeit. Zudem müssen weitere Maßnahmen zur Abschaffung von Erwerbsarmut und sozialer Ungerechtigkeit zügig eingeleitet und umgesetzt werden. Die von Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und der SPD Saar getragene Kampagne „UmFAIRteilen“ wird deshalb von der SPD St. Ingbert unterstützt.

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