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SPD will Krippenausbau forcieren

Die SPD in St. Ingbert fordert mehr Anstrengungen beim Ausbau von städtischen Krippenplätzen. „Um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, muss unsere Stadt St. Ingbert zügig attraktive Betreuungsangebote schaffen“, sagte der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Sven Meier.
Schon vor über einem Jahr hat die SPD einen Ausbau der Krippenplätze in den Beratungen zum Haushalt der Stadt St. Ingbert beantragt. Die damalige Jamaika-Koalition aus CDU, Grüne und FDP hatte einen verstärkten Ausbau der Krippenplätze abgelehnt.
Der Bedarf nach flexiblen Betreuungsangeboten von berufstätigen und allein erziehenden Eltern steigt. Die bundesdurchschnittliche Betreuungsquote von 35 Prozent, die bis 2013 erreicht werden soll, gilt mittlerweile als überholt.
Mit dem Hinweis auf eine frühzeitige Anmeldung der Kinder wird die Situation nur schöngeredet. Stattdessen muss der begonnene Ausbau von Kinderkrippen konsequent weitergeführt werden, damit sich mehr junge Familien für unsere Stadt entscheiden. In anderen saarländischen Kommunen wird schon mit längeren Öffnungszeiten (z.B. 6.30 Uhr bis 19.00 Uhr) geworben.
„Es darf keine Warteschleife für Kinder und Eltern geben“, fordert der SPD-Vorsitzende Sven Meier. Ein breites Betreuungsangebot ist auch im Interesse der St. Ingberter Unternehmen. Bei dem Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter ist das lokale Betreuungsangebot ein wichtiger Faktor. Deshalb sollte auch erörtert werden, inwiefern sich interessierte Unternehmen am Ausbau beteiligen können.

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