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St. Ingbert ist auch energetisch Biosphärenstadt

Die Stadt St. Ingbert treibt unvermindert die Umrüstung auf LED-Technik in allen öffentlichen Bereichen voran, sei es bei der Straßenbeleuchtung, bei Signalanlagen oder in den Verwaltungsgebäuden.

Dies führt zu erheblichen Einsparungen sowohl im Haushalt als auch bei der Emissionsbilanz.

Dazu folgende Pressemitteilung von Oberbürgermeister Hans Wagner:

St. Ingbert ist auch energetisch Biosphärenstadt

„Mittlerweile wurde gut ein Drittel der Straßenbeleuchtung in St. Ingbert mit der energiesparenden LED-Technik ausgerüstet, ebenso wie alle Lichtsignalanlagen. Von den 6.600 Straßenleuchten wurden bis heute bereits 1.800 Stück umgerüstet, so Oberbürgermeister Hans Wagner. Grund genug, eine erste energetische Bilanz zu ziehen: Die ältesten Lampen, die zuerst ausgetauscht wurden, verbrauchten bislang im Jahr 768.000 Kilowattstunden (kWh) Strom, nun sind es lediglich noch 197.000 kWh, eine Einsparung von 75%. Das tut dem Haushalt der Stadt gut und auch die Umwelt wird beträchtlich geschont. Für den Energieverbrauch und die Unterhaltung können wir nun 198.000,– € weniger an Haushaltsmittel veranschlagen und die Natur freut sich auf 325 Tonnen weniger CO2-Emissionen im Jahr, die fortan nicht mehr die Atmosphäre belasten.

Der Klimaschutzmanager des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau, Dr. Hans- Henning Krämer, betont, der Weg zur Null-Emissions-Region sei noch lang, aber die Zahlen sind ein Ansporn, auch die Umstellung der restlichen Straßenlampen voran zu treiben. Die Umrüstung ist ein wichtiger Baustein des Masterplans Klimaschutz, der vorsieht, bis zum Jahr 2050 die Emissionen im Vergleich zu 1990 um 95 % zu reduzieren und den Energieverbrauch zu halbieren.“

Hans Wagner

 

PM: i.A. M. Quiring

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