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St. Ingbert zum dritten Mal Mekka des Kampfsports

Am Samstag fand in St. Ingbert die 3. German-Open in den Kampfsportarten Taekwondo, Karate-Kickboxen, Jujutsu und Kung-Fu statt. Rund 500 Kampfsportler nahmen an den spannenden Wettkämpfen um die Titel des Internationalen Deutschen Meister teil.

Im Saarland ist die German-Open, die am Wochenende zum dritten Mal vom Karate Club St. Ingbert (KC) durchgeführt wurde, inzwischen zum größten Kampfsport Event geworden. Die German-Open, die offen ist für alle Verbände, Vereine und Einzelpersonen, zog rund 500 Kämpferinnen und Kämpfer von 3 Jahren bis 53 Jahren aus ganz Deutschland und Frankreich in die Ingobertushalle nach St. Ingbert. Mit zwanzig Titeln zählte der KC zu den erfolgreichsten teilnehmenden Vereinen.

In K1 Vollkontakt, Leichtkontakt, Pointfighting (Semikontakt), Hard Style Formen (Vorführungen traditioneller Formen aus unterschiedlichen Kampfsportarten), Handfechten, Selbstverteidigung und Yin Do Yutsu Weapon wurde von 11 Uhr morgens bis in die späten Abendstunden um rund 100 Titel zum Internationalen Deutschen Meister in den Bereichen Taekwondo, Karate-Kickboxen, Jujutsu und Kung-Fu gekämpft. In K1 Vollkontakt wurden zusätzlich zwei Profititelkämpfe ausgetragen. Beim German Open Pro Titel im Mittelgewicht „“Champion of Champion“ setzte sich hier Christoph Hector (Chorakee Gym Trier) gegen Alex Nagaev (No Fears) durch. Den Profititel im Cruisergewicht nahm Ibo Topyürec (Thaibulls Heilbronn) im Kampf gegen Tobias Fechter (CSC Combat) mit nach Hause.

Selbst im K1 Vollkontakt, bei dem in über zwanzig Kampfklassen um den Titel des Internationalen Deutschen Meisters gekämpft wurden, gab es keine ernsten Verletzungen. Der Ringarzt hatte einen ruhigen Tag und musste nur wegen ein paar leichterer Zerrungen gerufen werden. Bei den Zuschauern standen die Vollkontaktkämpfe, die von Moderator Rolf Eutenmüller angesagt wurden, auch in diesem Jahr wieder hoch im Kurs. Aufgrund der vielen Anmeldungen, mit weit über hundert Teilnehmern war es die am stärksten vertretene Sportart, zogen sich die Kämpfe bis in den späten Abend hinein. Dabei wurden die Kämpfer bis zum Ende mit Sprechchören und Anfeuerungsrufen unterstützt. Die neu hinzugekommenen Disziplinen, Handfechten und Yin Do Yutsu Weapon, fanden nicht nur den Gefallen des Publikums, auch viele Kampfsportler aus den weiteren Disziplinen zeigten großes Interesse daran.

Beste Bilanz für den KC

Erfreut und erleichtert konnten die Organisatoren Dietmar Lindegaard (Vizepräsident der Deutschen Budo-Organisation und Sportdirektor der AFSO, der All Fight System Organisation Germany) und Michael Umlauf (Cheftrainer beim KC St. Ingbert) nach einem Großkampftag positive Bilanz der 3. German-Open ziehen. Zum einen gab es für den Veranstalter am Ende viel positives Feedback von den Teilnehmern aus den unterschiedlichen Verbänden für den guten Ablauf sowie für spannende und vor allem faire Kämpfe und zum anderen konnte der KC mit zwanzig Titeln, davon 4 erste Plätze, 7 zweite Plätze und 9 dritte Plätze, so viele Titel erkämpfen, wie noch nie zuvor. Der Karate-Club St. Ingbert wurde damit zu einem der erfolgreichsten teilnehmenden Vereine. Für Dietmar Lindegaard ist der Erfolg kein Zufall, denn das neue Trainerteam vom KC, Michael Umlauf, Dietmar Lindegaard, Manuel Abel und Jörg Wagner, setzte im vergangenen Jahr bewusst auf die Förderung des Nachwuchses. Ein spezielles Trainingsprogramm, das über das übliche Kampftraining hinausging, sorgte vor allem für eine Stärkung der mentalen Selbstdisziplin und des Selbstbewusstseins der jungen Kickboxer. Dass sich diese Arbeit ausgezahlt hat, konnten die Kämpferinnen und Kämpfer bei der 3. German-Open eindrucksvoll beweisen, so fielen drei der vier Meistertitel auf den Nachwuchs. Fabian Frühauf erkämpfte sich einen 1. Platz im Leichtkontakt (LK) bei den männlichen Junioren unter 74 kg. Lea Sakraschinsky sicherte sich 1. Platz im Pointfighting bei den weiblichen Kindern unter 12 Jahren. Bei der männlichen Kids unter 12 Jahren war es Justin Lampel, der sich Platz eins auf dem Siegerpotest sicherte. Als ältester Teilnehmer holte sich Dietmar Lindegaard (53) den 1. Platz im Pointfighting bei den Herren über 18 Jahren –95 kg. Manuel Abel und Fabian Frühauf waren mit jeweils drei Titeln die erfolgreichste Kämpfer des KC-St. Ingbert. Bester Platz für Manuel Abel war der zweite Platz im K1 (-91 kg Herren).

Alle Platzierungen des KC-St. Ingbert auf einen Blick:

1. Platz Lea Sarkraschinsky Semikontakt weiblich Kids -34kg
3. Platz Lea Sarkraschinsky Leichtkontakt weiblich Kids -34kg

2. Platz Jason Sarkraschinsky Vollkontakt K1 männlich Kids -34kg
3. Platz Jason Sarkraschinsky Semikontakt männlich Kids -34kg

3. Platz Marcel Palumbo Semikontakt männlich Kids -28kg

1. Platz Justin Lampel Semikontakt männlich Kids +48kg
3. Platz Justin Lampel Semikontakt männlich Junioren +48kg

2. Platz Tim Hubertus Leichtkontakt männlich Junioren -74kg
2. Platz Tim Hubertus Semikontakt männlich Junioren -67kg

3. Platz David Wottke Semikontakt männlich Junioren -67kg

3. Platz Jan Wagner Semikontakt männlich Junioren -52kg

1. Platz Fabian Frühauf Leichtkontakt männlich Junioren -74kg
2. Platz Fabian Frühauf Leichtkontakt männlich Junioren +74kg
3. Platz Fabian Frühauf Semikontakt männlich Junioren +74kg

2. Platz Manuel Abel Vollkontakt K1 Männer -91kg
3. Platz Manuel Abel Leichtkontakt Männer -95kg
3. Platz Manuel Abel Handfechten Männer

2. Platz Frank Fabian Semikontakt Männer -91kg

1. Platz Dietmar Lindegaard Semikontakt Männer -91kg
2. Platz Dietmar Lindegaard Semikontakt Master +85kg

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