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St. Ingberter Corona-Vereinskonferenz: Lockdown für Planungen nutzen – Blick in die Zukunft richten

OB Meyer lud am Mittwochabend die St. Ingberter Vereine zu einer digitalen Vereinskonferenz ein. Vertreter von über 50 St. Ingberter Vereinen nahmen teil.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Meyer schilderte die aktuelle Pandemie-Lage in St. Ingbert und machte darauf aufmerksam, dass die Einschränkungen über den Januar hinausgehen werden. „Es ist damit zu rechnen, dass bis zum Frühsommer keine größeren Menschenansammlungen erlaubt sind. Trotz dieser angespannten Situation: Es gibt eine Zeit nach Corona. Darauf sollten wir vorbereitet sein. Wir lenken jetzt den Blick in die Zukunft,“ so Meyer in seiner Ansprache. Er kündigte die bereits bestehende organisatorische Unterstützung durch die Abteilungen der Stadtverwaltung auch für das Jahr 2021 an.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Meyer zu den Vereinsvertretern: „Wir sind als Dienstleister für Sie da und beraten gerne, was im rechtlichen Rahmen und organisatorisch möglich ist, sobald es wieder Lockerungen gibt. Wir haben ein offenes Ohr für sie.“ An der Konferenz nahmen auch Kathrin Lorscheider und Maria Pieter von Abteilung Vereine teil. Thomas Schöben beantwortete Fragen zur Rechtsverordnung.

Die Verwaltung unterstützt die Vereine, sobald wieder Vereinstreffen möglich sind, bei der Raumsuche und Raumbelegung städtischer Hallen. Um die Raumkoordination kümmert sich Marius Neu von der Abteilung Gebäude und Liegenschaften.

Weiterhin kündigte Meyer eine Initiative zur Neumitgliedergewinnung an. In den Sommerferien ist angedacht, dass unter Federführung der Stadtverwaltung, ein Vereins-Sommerferiencamp stattfindet. In diesem Vereinscamp können die Vereine sich präsentieren, Betreuungsangebote anbieten und neue Mitglieder gewinnen. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler. Mit dieser Maßnahme wollen wir die Eltern entlasten, die den Urlaub aufgebraucht haben oder denen Betreuungsmöglichkeiten fehlen.

Als dritten Punkt sprach Meyer die finanzielle Situation der Vereine an. „Wir können keine finanziellen Unterstützungsleistungen, zusätzlich zum Landeschutzschirm für Vereine, aufgrund der angespannten Haushaltslage an sie richten. Aber wir werden für die Stadt- und Dorffeste in 2021 die Standgebühren erlassen. Somit haben die Vereine die Möglichkeit finanzielle Löcher zu stopfen.” Können die Feste nicht stattfinden, so werden andere Formate mit den Vereinen entwickelt.

In der Fragerunde stellten die Verantwortlichen der Vereine fest, dass die Planungen für 2021 schwierig werden. So sind bspw. Jubiläen nur schwer planbar. Nur mit viel Kreativität und als kleinere Veranstaltungen sind die Planungen möglich.

Musikvereine stellten die Idee in den Raum, dass ein Musicalprojekt für Kinder und Jugendliche umgesetzt werden könnte.

Trotz vieler Unbekannten, stellte Oberbürgermeister Prof. Dr. Meyer klar: „Wir brauchen ein gemeinsames Ziel auf das wir 2021 gemeinsam hinarbeiten können. Der Sommer 2020 hat uns gezeigt, dass die Infektionszahlen im Sommer fallen und durchaus Veranstaltungen wieder möglich sind, wenn auch im kleineren Rahmen.“

Viele Vereine zeigten Interesse. Einige Vereine möchten gemeinsame Ideen und Konzepte umsetzen. Erste Pläne wurden noch während der Konferenz geschmiedet. Die Feuerwehr zeigte ebenfalls Bereitschaft für ein Camp an.

Die Verwaltung wird die Planungen abfragen und koordinieren.

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