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St. Ingberter marschierten gegen den Hunger

Die katholischen und protestantischen Kirchengemeinden St. Ingberts luden für Sonntag, den 27. September zum St. Ingberter Hungermarsch ein.

Die 30 Teilnehmer trafen sich um 13.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Konrad, Rohrbach. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung ging der Hungermarsch Richtung St. Ingbert und führt über einem Rundweg von ca. 6 km wieder nach St. Konrad zurück. In seinem Grußwort sprach OB H. Wagner davon, dass man versuchen müsse die Fluchtursachen in den Herkunftsländern der Emigranten zu beheben.

Mit dem Erlös werden drei Projekte unterstützt:

  • das Wasso-Hospital im Nordosten Tansanias. Das Hospital ist die einzige Anlaufstation im Krankheitsfalle für die Massai-Familien. Die Haupterkrankungen sind AIDS, Tuberkulose und Malaria; bei den Kindern Mangel- und Unterernährung.
  • das Komitee Cap Anamur – Deutsche Notärzte e.V. mit einem Gesundheitsprojekt in den Nuba-Bergen des Süd-Sudans. Bei diesem Projekt wird die Bevölkerung medizinisch versorgt. Die Situation in den Nuba-Bergen wird durch den Krieg zwischen Nord- und Südsudan verschärft.
  • das ökumenische Partnerschaftsprojekt „Befreiung aus der Sklaverei“ der kirchlichen Hilfswerke „Misereor“ und „Brot für die Welt“, das sich für die Befreiung und Rehabilitation von Kinder-Sklaven in der indischen Teppichindustrie einsetzt.

Der Spendenerlös beträgt rund 9.000 Euro.

 

PM: Albert Jaeger

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