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St. Martin fand in Oberwürzbach viele Freunde

Am 10. November fand der traditionelle Martinsumzug in Oberwürzbach statt. Nachdem die Martinsfeier im vergangenen Jahr ausfallen musste, war es in diesem Jahr möglich, den schönen Brauch wieder zu pflegen. Der aktuellen Situation geschuldet,

musste die Veranstaltung ausschließlich im Freien stattfinden. Das Martinsspiel in der Kirche musste noch ausfallen, soll aber zukünftig Teil der Martinsfeier bleiben. Die Einschränkungen haben der Martinsfeier an Zuspruch nicht geschadet. Im Gegenteil, ein Mehrfaches an Familien mit ihren Kindern haben im Vergleich zu vergangenen Jahren teilgenommen. Man spürte so richtig das Bedürfnis der Menschen nach etwas Normalität, nochmals eine Veranstaltung, nochmal mit anderen Menschen zusammenkommen.

Nachdem der Umzug vom Schulhof kommend mit St. Martin zu Pferd, den Fackelträgern der Jugendfeuerwehr, dem Musikverein Hochscheid-Reichenbrunn und Hunderten von Laternen- und Fackellichtern durchs Dorf gezogen und am Martinsfeuer vor dem Dorfgemeinschaftshaus angekommen war, begrüßte Ortsvorsteherin Lydia Schaar die Teilnehmer. Ihr besonderer Dank galt den Kindern, die mit ihren Lichtern vielen „Zaungästen“ an den Fenstern entlang des Weges eine Freude bereitet und sicher so manche Kindheitserinnerung geweckt hatten.

Da das Martinsspiel in der Kirche ausgefallen war, konnten Kinder und Erwachsene am hoch leuchtenden Feuer der Geschichte vom Ritter St. Martin, welcher seinen Mantel mit einem Bettler teilte, lauschen. Abschließend wurde gemeinsam das St. Martinslied gesungen. Und entsprechend der Kernaussage der Martinsgeschichte mussten die Kinder in diesem Jahr aufgrund des enormen Zuspruchs beim Umzug ihre Martinsbrezel teilen, damit jedes Kind in den Genuss des Süßwerks kam. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein rund ums Feuer mit Glühwein und anderen Getränken fand auch diese aus der Not geborene Idee des Teilens seitens der Eltern viel Zuspruch.

Besonderer Dank geht an den Musikverein Hochscheid Reichenbrunn, an die Familie Houy für den St. Martin mit Pferd, an die Feuerwehr und die vielen anderen Helfer aus der Dorfgemeinschaft, ohne die so vieles nicht möglich wäre.

Lydia Schaar

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