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Staatssekretärin Schäfer ehrt zwölf Bürgerinnen und Bürger aus dem Saarpfalz-Kreis mit der Pflegemedaille des Saarlandes

Gaby Schäfer, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, hat am Donnerstag, 23. Februar 2012, um 15 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes in Homburg, zwölf Bürgerinnen und Bürger aus dem Saarpfalz-Kreis mit der Pflegemedaille des Saarlandes ausgezeichnet.
„Bei der Bewältigung des Pflegealltags sind Angehörige eine wichtige und unerlässliche Stütze. Es ist bewundernswert, was viele Mitbürgerinnen und Mitbürger im Bereich der Pflege und Betreuung im familiären Umfeld leisten. Dieser soziale Einsatz zum Wohle pflegebedürftiger Menschen verdient Dank und Anerkennung“, sagt Gaby Schäfer, „mit der Verleihung der Pflegemedaille des Saarlandes möchte die saarländische Landesregierung Menschen, die pflegebedürftige Angehörige liebevoll versorgen und betreuen, danken und ihnen öffentlich ihre Wertschätzung aussprechen.“
In einer Feierstunde überreichte die Sozialstaatssekretärin als Anerkennung der Landesregierung die Pflegemedaille und Dankurkunde an zwölf Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Saarpfalz, die nahe Angehörige im häuslichen Bereich über mindestens fünf Jahre gepflegt haben oder zum Teil immer noch pflegen und betreuen.

Ausgezeichnet für ihr besonderes soziales Engagement wurden:
· Frau Christel Simon aus Homburg
· Frau Olga Tevs aus Homburg
· Herr Rolf Zimmermann aus St. Ingbert
· Frau Rosa Zimmermann aus St. Ingbert-Rohrbach
· Frau Leni Metz aus St. Ingbert-Rohrbach
· Frau Stefani Johann aus Kirkel
· Frau Silvia Veith aus Bexbach
· Frau Elisabeth Peil aus Bexbach-Frankenholz
· Herr Michael Hennes aus Bexbach-Frankenholz
· Frau Margot Unbehend aus Bexbach-Frankenholz
· Herr Sascha Bambach aus Bexbach-Frankenholz
· Frau Annemarie Klos aus Bexbach

Die Landesregierung hat in den vergangenen zehn Jahren vieles unternommen, um die Qualität in saarländischen Alteneinrichtungen weiter auszubauen und zu steigern. Deshalb hat das Land durch die gesetzlichen Veränderungen im Pflege-Weiterentwicklungsgesetz wichtige Verbesserungen auf den Weg gebracht. So wurden durch die Einführung von Pflegestützpunkten in den Landkreisen und dem Regionalverband Informations- und Beratungsangebote sowie Hilfen und Dienstleistungen für die Betreuung und Pflege von alten, pflegebedürftigen und demenziell erkrankten Menschen geschaffen.
Durch die Einführung einer Pflegezeit wurde der seit langem vom Saarland erhobenen Forderung nach Freistellung der pflegenden Angehörigen von ihrer beruflichen Tätigkeit mit einem Rückkehrrecht an den Arbeitsplatz entsprochen. Im April 2011 hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für ein neues Familienpflegezeitgesetz verabschiedet. Die Familienpflegezeit sieht vor, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren auf bis zu 15 Stunden reduzieren können, wenn sie einen Angehörigen pflegen. Dadurch kann beispielsweise ein Vollzeitbeschäftigter seine Arbeitszeit in der Pflegephase von 100 auf 50 Prozent reduzieren und ein Gehalt in Höhe von 75 Prozent des letzten Bruttoeinkommens beziehen. Zum Ausgleich muss er später wieder voll arbeiten, bekommt aber weiterhin nur 75 Prozent des Gehalts – so lange, bis das Zeitkonto wieder ausgeglichen ist. Trotz der Stärkung der Pflege im häuslichen Bereich ist der Wechsel in eine stationäre Einrichtung nicht immer zu vermeiden. Die Landesregierung hat dafür gesorgt, dass ein breites Netz an stationären und an ambulanten Angeboten im Land zur Verfügung steht. Um Angehörigen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen einen Einblicke über die einzelnen Einrichtungen zu geben und somit für mehr Transparenz zu sorgen, wurde gemeinsam mit der Saarländischen Pflegegesellschaft die Website www.pflegeheime-saar.de <http://www.pflegeheime-saar.de/>  installiert.

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