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Stofftaschen und Kuscheltiere für Flutopferhilfe in Stolberg beim Biosphärenmarkt

Das Kirkeler Nähkästchen bietet während der Ingobertusmesse am Fairtrade-Stand des Saarpfalz-Kreises Stofftaschen-Unikate und Stoff-Kuscheltiere gegen Spende für Stolberger Flutopfer an.

Ob das Nähen von Gewändern für die Museumspädagogik an der Kirkeler Burg oder kreatives Upcycling: Eine Vielzahl von Ideen zur Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen zu Nachhhaltigkeit und Umweltbewusstsein sowie der Wertschätzung der dort arbeitenden Menschen zeichnen das Kirkeler Nähkästchens, ein Projekt der AQuiS (Arbeit und Qualifizierung im Saarpfalz-Kreis) aus. Das Kirkeler Nähkästchen ist ein vom Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union, Europäischen Sozialfonds im Saarland, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Jobcenter des Saarpfalz-Kreises und Saarpfalz-Kreis gefördertes Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose. Dort hat man sich eine Spendenaktion zugunsten von Flutopfern im nordrheinwestfälischen Stolberg bei Aachen überlegt. Im Nähkästchen entstanden u. a. Stofftaschen-Unikate mit verschiedensten Applikationen und Kuscheltiere. Die AQuiS-Mitarbeitenden bieten diese gegen eine Spende am Fairtrade-Stand beim Biosphärenmarkt in St. Ingbert an.

„Ich freue mich sehr über die Initiative aus dem AQuiS-Projekt. Es zeigt mir auch wie wichtig es ist, mit den Teilnehmenden, die selbst nicht auf Rosen gebettet sind, über Wirkungen nachhaltigen Handelns und Lösungen für die Nöte anderer Menschen zu diskutieren. Der gute Wille zählt, und jede kleine Spende hilft,“ wirbt Landrat Dr. Theophil Gallo, AQuiS-Aufsichtsratsvorsitzender, für den Besuch des Fairtrade-Standes während der Ingobertus-Messe. Christoph Gillmann, Koordinator der Einsätze in den Flutgebieten und stellvertretender Löschbezirksführer in Rentrisch, hatte dieses Projekt auf Anfrage vermittelt.

„In Stolberg ist wieder Strom verfügbar und erste Wohnungen sind wieder beziehbar. Eine privat organisierte Suppenküche für täglich drei Mahlzeiten wird nicht mehr benötigt. Die Menschen sind über die Lager gut versorgt mit Hygieneartikeln und Kleidung. Allerdings fehlt es u. a. an Möbeln. Die Bedarfe reichen von Wickelkommoden bis hin zu Tischen und Stühlen“, berichtet Christoph Gillmann. Die Stofftaschenspenden-Aktion wird am Stand des Fairtrade-Landkreises und des Weltladens St. Ingbert vom 1. bis 3. Oktober zu den Messe-Öffnungszeiten freitags von 12 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr angeboten.

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