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Straußbuwe und Straußmäde belebten die Rohrbacher Kerb

Die Rohrbacher Kahlenbergfreunde (dies ist ein Verbund von Vereinen im Ort) unterstützen und helfen in Rohrbach wo es nötig bzw. möglich ist.

Bei der Rohrbacher Kirmes (Kerb), rief Roland Weber schon seit einigen Jahren, ebenfalls im Namen der Kahlenbergfreunde alle Jugendliche auf, eine alte Tradition wieder aufleben zu lassen. In Rohrbach sollte wieder was los sein.

In den 50er bzw. 60er Jahren gab es das letzte Mal dieses Kerwebrauchtum.

Die Jugendlichen (Mäde und Buwe) folgten dem Aufruf von Weber und gründeten die Rohrbacher Straußmäde und Straußbuwe. Roland Weber, Rohrbacher Ortsvorsteher, steht seit dieser Zeit den Jugendlichen bei allen Organisationsfragen zur Seite.
Die Rohrbacher Geschäftswelt unterstützt ebenfalls das Vorhaben mit Geld bzw. Getränkespenden. Seit es die Straußbuwe und Staußmäde gibt, haben sie Bombenerfolg.
In diesem Jahr stand die Kerb wieder vor der Tür und Roland Weber dankte alles Rohrbacher Bürger, u. a. den Firmen, Geschäftsleuten, Gaststätten, Vereinen, Clubs oder Privatleuten die die Straußjugend wieder durch ihre Spenden unterstützten.

Am Kerwesamstag, den 23. 09. 2017, ging es los. Katharina Weber, sowie Nico Weber erteilten gerne Informationen und standen den neuen Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite.

Alle interessierte Jugendliche ab dem Jahrgang 1999 (18 Jahre musste man schon sein) trafen sich ab 11.30 Uhr an der Wiesentalschule um an verschiedenen Standorten die benötigten Kerwebäumchen zu schlagen.
Hierzu waren vor allem Kerwbuwe gefragt.

Um ca. 13.00 Uhr trafen sich alle Straußmäde und Buwe auf dem Parkplatz der Wiesentalschule zum Schmücken der Kerwebäumchen. Um 14.00 Uhr wurden an die neuen Mäde und Buwe die gelb/blauen T-Shirt‘s und Strohhüte verteilt. Alle die bisher T-Shirt und Strohhut schon hatten, gesellten sich dazu. Um 14.45 Uhr war die Aufstellung in der Bahnhofstraße (ehem. Stadtwerke und Kaufhaus Gaffga).
Anschließend war Teilnahme bei Umzug des Männerchor 1860 Rohrbach. Der Umzug endete beim Kerwesingen an der Wiesentalschule. Dort hatten sich die Mäde und Buwe unter die Gäste gemischt und manch ein Freund und Gönner eine Kleinigkeit ins Geldkörbchen geworfen.

Katharina Weber von den Rohrbacher Straußbuwe und –mäde mit den Grußworten und ihrer „Kerwered“ sowie Ortsvorsteher Roland Weber und Heinz Regel , Vorsitzender vom Männerchor 1860 beim Kerwesingen.

Wieder, wie im Jahr 2016, hat es auch in diesem Jahr das Bierpong-Turnier mit Wanderpokal geben. Fröhlich und gutgelaunt klang der Kerwesamstag aus.

An beiden Kerwetagen, Samstag und Sonntag, wird dann die Kerb durchs Dorf getragen.

Bei allen Gaststätten und Restaurants die aufgesucht werden, erhielten die Wirtsleut ein Kerwegruß und ein kleines Kerwebäumchen sowie ein Erinnerungsfoto vom letzten Jahr.

Am Kerwesonntag, den 24.09.2017 gings weiter: Um 10.30 Uhr trafen sich Straußmäde und Buwe, wieder mit T-Shirt und Strohhut beim Männerchor an der Wiesentalschule und zogen dann gemeinsam sowie einheitlich gekleidet durchs Dorf.
Bevor man aber zum Verteilen der Kerwebäumchen aufbrach, hatte Straußmäde Katharina Weber Grußworte und natürlich wie in den vergangen Jahren, die „Straußbuwe und –mäde-Kerwered“ an die Besucher gerichtet.
Um ca. 19.00 Uhr fand dann beim SV-Heim im Aussenbereich und Innenbereich, in den Königswiesen, mit einem Umtrunk und einem kleinem Imbiss den Abschluss.

Die Rohrbacher Kerb fand am Montag, den 25.09.2017 ihren Abschluss.

Der Rohrbacher Ortsrat entschloss sich, da der alte Vereinsbaum aus Sicherheitsgründen demontiert wurde, einen neuen Vereinsbaum, jedoch als Stahlkonstruktion wieder aufzustellen. Dies geschah am Kerwemontag, den 25.09.2017 um 17.00 Uhr auf dem Vorplatz der Rohrbachhalle.

Die Straußmäde und Buwe hatten sich beim Aufstellen des Vereinsbaums mit ihrem Besuch beteiligt und die Veranstaltung unterstützt. Die Kahlenbergfreunde hoffen, dass auch im nächsten Jahr viele Jugendliche, sich wieder an dem Kerwebrauchtum beteiligen.

Allen Unterstützer, egal in welcher Form auch immer, sei hier Dank gesagt.

 

PM: R. Gehring

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