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Strengere Sicherheitskontrollen als erste Maßnahme

Das Derby in Trier sorgte leider nicht nur für sportliche Schlagzeilen. Im Stadion wurde in beiden Fanblöcken Pyrotechnik gezündet, was zu zwei Spielunterbrechungen führte.

Das große Bedauern dieser Vorfälle wurde direkt ausgesprochen und die Aufarbeitung mit den Verantwortlichen von Verband und Sicherheitsbehörden gestartet.
„Wir verurteilen, was passiert ist und bedauern zutiefst, dass dabei Personen zu Schaden kamen. Diese Vorfälle passen nicht zum Bild des 1. FC Saarbrücken, der in den letzten Jahren für eine lebhafte und sehr friedliche Fankultur bekannt war“, so Vizepräsident  Florian Kern.
Die Analyse der Geschehnisse startete bereits unmittelbar nach den Vorfällen und wird weiterhin fortgesetzt. Heute wurde sich in großer Runde mit den Netzwerkpartnern, bestehend aus Polizei, Ordnungsdienst, Fanprojekt und Fanbetreuung, ausgetauscht, um die Aufarbeitung weiterzubringen und erste Maßnahmen einzuleiten.
„Wir haben die Kommunikation mit unseren Netzwerkpartnern gesucht und sind zum Meinungsaustausch zusammengetroffen. Nach diesem Gespräch und einer gründlichen Analyse haben wir eine Entscheidung gefällt. In der Vergangenheit haben wir Freiheiten gewährt, die aufgrund der Vorfälle in Trier aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu halten sind“, so Kern weiter.
Konkret bedeutet das, die Sicherheitskontrollen beim Stadioneinlass werden verschärft. Dass dabei das Kollektiv und nicht nur die Schuldigen getroffen werden, ist leider unvermeidbar.
„Bis die Sachverhalte endgültig geklärt sind und alle Details von den Sicherheitsbehörden aufgeschlüsselt wurden, wird noch einige Zeit vergehen. Das ist eine erste Maßnahme, die wir kurzfristig umsetzen. Darüber hinaus suchen wir weiterhin regelmäßig den Austausch mit unseren Netzwerkpartnern und bleiben zukünftig noch enger in Kontakt. Ganz wichtig, sogar mit das Wichtigste, wir sind weiterhin offen für jede Kommunikation mit unseren Fans“, so Kern.

PM: FCS

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