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Strom- und Heizkosten im Blick

Jedes Jahr erwartet man gespannt die Jahresrechnung für Strom- und Heizkosten. Wer neue sparsame Geräte angeschafft hat, will natürlich den Erfolg auf der Verbrauchsabrechnung sehen.

Wenn der Jahresverbrauch dann aber wider Erwarten nicht gefallen sondern angestiegen ist, muss man sich auf die Suche nach den Energiefressern machen: Welche anderen neuen Geräte sind im Haushalt verwendet worden? Welche Geräte sind häufiger genutzt worden als im Vorjahr?

Wer immer über den Energieverbrauch auf dem Laufenden sein will, dem empfiehlt Cathrin Becker, Energieberaterin bei der Verbraucherzentrale den regelmäßigen Zähler-Check. Hier kann man den Zählerstand eintragen und sich so vor unerwartet hohen Rechnungen schützen. Bei der unterjährigen Hochrechnung des Jahresverbrauchs ist zu berücksichtigen, dass der Stromverbrauch in den Sommermonaten im Wesentlichen ebenso hoch ist wie in den Wintermonaten. Beim Heizungsverbrauch ist das natürlich nicht der Fall. Hier helfen die sogenannten Gradtagszahlen, die auf den Messungen des Deutschen Wetterdienstes beruhen. So entfallen 19 % des Jahresverbrauchs auf die 6 Monate von April bis September. Im 20-jährigen Durchschnitt lag der Heizungsverbrauch für Januar bei 17%, für Februar bei 15% des Jahresverbrauchs.

Bei Fragen zu Strom- und Heizkosten oder zum Energiesparen allgemein helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale. Die Basisberatung zu energietechnischen Fragen ist seit Anfang 2019 für alle Verbraucher kostenfrei.

Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Termine zur persönlichen Beratung oder für den Basis-Check zu Hause können unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten vereinbart werden.

Anmeldung zur Energieberatungen in:

– Blieskastel in der Volkshochschule, am Schloss, Tel. 06842 – 924310 oder 0681- 50089 15.

– St. Ingbert im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 202, Tel. 06894 – 130.

 

Th. Weimar-Ehl

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2019