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Überheizten Mietmarkt entlasten – Kritik an Bebauung nicht nachvollziehbar

Die jungen Liberalen reagieren mit Unverständnis auf die erneute Kritik an dem Bauvorhaben am Warburgring.

An der freistehenden Fläche, die sich in unmittelbarer Nähe des Universitätsklinikums befindet, möchte die Wohnungsgesellschaft Saarland insgesamt elf Wohngebäude unterschiedlicher Höhe errichten. Nachdem zunächst die Höhe der geplanten Gebäude heftig kritisiert wurde, stehe nun die Anzahl der geplanten Wohneinheiten in der öffentlichen Debatte.

„Sowohl bei der Anzahl der Stockwerke, die von ursprünglich maximal sechs auf nun höchstens vier reduziert wurde, als auch bei der Anzahl der Wohneinheiten, gibt es nach den neuen Plänen schon ein deutliches Entgegenkommen der Woge Saar auf die besorgten Anwohner, welche um die Attraktivität ihrer Wohngegend fürchten.“, so die Vorsitzende der JuLis Saarpfalz Maria Kinberger

Einer der größten Kritikpunkte an dem Bauvorhaben sei, laut Anwohner, die bereits jetzt angespannte Parksituation vor Ort. Da viele Besucher der Universitätsklinik ebenfalls an dem betroffenem Gebiet parken würden, wird befürchtet, dass die geplanten 174 Parkplätze nicht ausreichend seien.

Nach den jungen Liberalen würde sich dieses Problem jedoch leicht beheben lassen, in dem die Uniklinik vermehrt auf ihr Parkhaus aufmerksam machen würde und die Besucherpreise vergünstige.

„Ich habe noch nie erlebt, dass das Parkhaus voll gewesen wäre. Das Problem ist die mangelnde Ausschilderung. Wer die Uniklinik von der anderen Seite anfährt, wird gar nicht erst auf das Parkhaus aufmerksam gemacht. Dieses behebbare Problem darf aber keinen falls zur Ursache gemacht werden, die stark überheizte Mietmarktsituation rund um die Universität nicht zu entschärfen.“, so Kinberger weiter.

Je mehr Mietwohnung zur Verfügung stehen würden, desto besser für die Homburger Bürger und insbesondere auch für Studierenden, findet die liberale Jugendorganisation. Von einem künstlichen Kleinhalten des Wohnungsmarktes würde, außer einiger weniger Vermietern, niemand profitieren.

 

PM: Maria Kinberger, LHG Saar

Kommentare

  1. Adalbert Hugo

    Ich habe noch selten einen solchen Unsinn gelesen. Frau Kinberger sollte sich, wenn Sie denn schon zu diesem Thema etwas sagen möchte, zunächst einmal mit der Gesamtproblematik dieses Bauprojektes beschäftigen. Reden ist Silber und Schweigen manchmal Gold, wohl auch in diesem Falle.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2018