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Überhitzung von Dachgeschosswohnungen – Bauliche Maßnahmen sperren die Hitze aus

Viele Dachgeschosswohnungen überhitzen sich im Sommer. Ursachen sind das konstruktionsbedingte Fehlen schwerer Baumaterialien wie Mauerwerk oder Beton und eine häufig unzureichende Dämmung.

Dementsprechend kommt es bei üblichen Dachkonstruktionen schneller zu einer Überhitzung als bei Wohnungen mit massiven Außenwänden.

Ein passiver Hitzeschutz wirkt einer Überhitzung am effizientesten entgegen. „Wenn bei einer energetischen Sanierung Materialien mit hoher Wärmespeicherkapazität und hohem Flächengewicht kombiniert werden, kann die Temperatur in Dachgeschosswohnungen auch an heißen Sommertagen im erträglichen Bereich gehalten werden“ sagt Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale. Die während des Tages gespeicherte Wärme braucht dann nur noch bei Nacht oder am frühen Morgen aus der Wohnung heraus gelüftet werden. Mit einer wirksamen Außenverschattung der Dachfenster bilden diese Maßnahmen den effizientesten Hitzeschutz.

Welche Materialien haben eine optimale Dämmwirkung und gleichzeitig eine hohe Wärmespeicherkapazität? Diese und weitere Fragen zum baulichen Wärmeschutz sowie zu allen Fragen rund ums Energiesparen beantworten die Architekten und Ingenieure der Verbraucherzentrale. Mehr Informationen gibt es auch auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Für eine persönliche Beratung in einer der 16 Energieberatungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.

In St. Ingbert finden die Energieberatungen jeden ersten und dritten Montag im Monat im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 203 statt. Anmeldung unter 06894 / 130 oder 0681 / 50089 15. 

 

 

PM: Theresia Weimar-Ehl, Verbraucherzentrale

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1865–2017