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Überleben des Tierheims Homburg soll gewährleistet sein

Mit einem Schreiben des Tierheims Homburg wurden jüngst alle Bürger- und Oberbürgermeister im Saarpfalz-Kreis sowie Landrat Theophil Gallo darauf hingewiesen, dass dessen Weiterbetrieb über das Jahr 2016 hinaus aus Geldmangel akut gefährdet ist.

Da die Städte und Gemeinden gesetzlich verpflichtet sind, für die Unterbringung und tierärztliche Versorgung von Fundtieren Sorge zu tragen, ist eine Unterstützung der meist ehrenamtlich organisierten Tierschutzvereine und ihrer Tierheime nur folgerichtig. Die Einrichtung in Homburg ist das Einzigste ihrer Art im Saarpfalz-Kreis und wird beispielsweise von der Stadt Homburg aus dem dortigen Haushalt unterstützt.

Das Homburger Haus hat in der Vergangenheit auch die im St. Ingberter Stadtgebiet aufgefundenen Tiere aufgenommen und versorgt. „Von einer Schließung wäre die Stadt also unmittelbar betroffen, weswegen man sich einer Unterstützung nicht verschließen kann“, so Oberbürgermeister Hans Wagner. Derzeit befindet sich die Abteilung für Ordnungsaufgaben in Gesprächen mit den Nachbarkommunen, wobei sich eine Förderung von 41 Cent pro Einwohner jährlich als realistisch abzeichnet. „Dies bedeutet einen Kostenbeitrag von rund 15.000,– € eine im Verhältnis zur Dienstleistung eines Tierheimes durchaus vertretbare Summe. Ich werde daher dem Stadtrat vorschlagen, diesen Betrag ab dem Jahr 2017 in den Haushalt aufzunehmen. Eine Schließung des Tierheims in Homburg gilt es im Sinne aller Städte und Gemeinden im Kreis zu verhindern und die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Tierschützer, deren Arbeit eine hohe Anerkennung verdient, soll gewährleistet sein.“

 

PM: i.A. M. Quiring, Stadt St. Ingbert

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