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Heute: Arthur Millers Tod eines Handlungsreisenden

Heute abend, um 19:30 Uhr, beginnt in der Stadthalle St. Ingbert die diesjährige Theatersaison.  Der durch Film und Fernsehen bekannte Schauspielstar Helmut Zierl schlüpft in die Rolle des kleinen Handelsvertreters Willy Loman. 

Zierl geht in dieser mit dem 1. INTHEGA-Preis 2018 ausgezeichneten Produktion des EURO-STUDIO Landgraf und der Schauspielbühnen in Stuttgart nach den Tournee-Erfolgen von „Die Wahrheit“ und „Wir lieben und wissen nichts“ erneut auf Gastspielreise.

Worum geht es in dem Stück?

Der kleine Vertreter Willy Loman wird nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr verwendungsfähig entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete
Handlungsreisende längst entfremdet. Besonders seine beiden Söhne Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück auf die Fahnen geschrieben hat, sind eine Enttäuschung, denn auch sie haben es – wie ihr Vater – zu nichts gebracht. Dabei standen dem früheren Sport-Ass Biff in der Highschool noch alle Wege zum amerikanischen Traum vom Erfolg offen. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu, bis Loman schließlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht…

Arthur Millers mit Preisen überschüttetes Stück ist eine auch aus heutiger Sicht noch beklemmende Charakterstudie eines Menschen, der in einer rein profitorientierten Gesellschaft zum Verlierer werden muss. In Zeiten von Hartz IV und weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrisen ist es aktueller denn je.

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