Nachrichten

Sonntag, 22. Oktober 2017 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 6 ℃ · In Zeiten des abnehmenden LichtsPilzwanderung in HasselNachkirmes auf dem Marktplatz

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Uni gehört zu St. Ingbert

Oberbürgermeister Hans Wagner setzt sich seit langem dafür ein, die Anbindung der Universität im Busverkehr attraktiver zu machen.

Gemeinsam mit Landrat Theophil Gallo nun erfolgreich: Voraussichtlich ab 1. Juli wird die Uni im Ingo-Tarif angefahren. Erhebliche Einsparungen ergeben sich für Studenten und Beschäftigte der Universität.

Landrat Gallo hat auf Initiative des Oberbürgermeisters die Genehmigungsbehörde der VGS angeschrieben. Er stellt einen Genehmigungsantrag, die Tarifstruktur auf den Ingo-Tarif umzustellen. Nach Auffassung der zuständigen Abteilungen bei Stadt und Kreis wird die Genehmigungsbehörde der VGS den Antrag so genehmigen, dass die Tarifumstellung schon zum 1. Juni erfolgen kann.

Dann wird die Einzelkarte für Erwachsene von St. Ingbert einschließlich Rohrbach zur Uni nur noch 2,30 Euro kosten, vorher zahlte man von St. Ingbert aus 3,50 Euro, von Rohrbach aus sogar 5,50 Euro.

Für Berufstätige an der Universität bedeutet dies, dass ein Jahresabo zur Uni monatlich statt bisher 66,67 Euro bzw. von Rohrbach statt bisher 93 Euro nur noch 44,33 Euro kosten wird.

Landrat Gallo und Oberbürgermeister Wagner übereinstimmend: „Das ist ein schöner Anreiz, den Stadtbus und die Linie 170 zur Uni zu nutzen.“

Der Landrat unterstützt auch die Forderung von Oberbürgermeister Hans Wagner, die Wabenstruktur so zu verändern, dass der Busverkehr innerhalb St. Ingberts insoweit günstiger wird, als die so genannte Leerwabe zwischen St. Ingbert und Rohrbach entfallen soll. Der Landrat schlägt vor, in Stadt- und Kreistag jeweils Resolutionen zu verfassen, um den politischen Willen zur Weiterentwicklung des SaarVV-Tarifs zu untermauern. Oberbürgermeister Hans Wagner: „Ich werde dem Stadtrat in seiner nächsten Sitzung eine entsprechende Resolution vorlegen, vom Kreis weiß ich, dass er analog verfahren wird. Ich hoffe, dass wir so im Zusammenwirken zwischen Kreis und Stadt zeitnah Verbesserungen für die Nutzer des ÖPNV in unserer Stadt erreichen werden.“

 

PM: P. Gaschott, Stadt St. Ingbert

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017