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Verbraucherzentrale des Saarlandes wird mit zweiten Preis ausgezeichnet

Gesundheitsministerium zeichnet die Verbraucherzentrale des Saarlandes mit einem zweiten Preis beim Wettbewerb „Blickpunkt: Demographischer Wandel“ aus

Das Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz hat am 29. März die Verbraucherzentrale des Saarlandes e.V. besucht  und den 2. Preis in der Kategorie „Beispielhafte Entwicklungen im wirtschaftlichen Verbraucherschutz in Bezug auf den Demographischen Wandel“ des Landeswettbewerbes „Blickpunkt: Demographischer Wandel“ überreicht. Geschäftsführer Jürgen Zimper nahm die Auszeichnung für das Projekt: „Handybenutzung – leicht gemacht“ entgegen.

Der zweite Preis ist mit 2000 Euro dotiert. „Der demographische Wandel betrifft uns alle und damit sind auch alle gefordert, die Veränderungen, die der Demographische Wandel mit sich bringt, aktiv zu gestalten. Ich bin froh, dass es im Saarland schon so viele gute Ansätze und Ideen gibt. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für das Engagement der saarländischen Institutionen in diesem Bereich“, begründet Staatssekretärin Gaby Schäfer die Preisvergabe.

Unter dem Motto „Handynutzung – leicht gemacht“ hat die Verbraucherzentrale des Saarlandes e.V. preiswerte Schulungen für Senioren angeboten. Die Kurse richteten sich dabei an alle, die ihr Handy verstehen lernen sowie richtig und vor allem kostengünstig nutzen wollen. Natürlich liefert jeder Hersteller Gebrauchsanweisungen. Doch diese sind oft zu lang, zu klein geschrieben und enthalten zu viel „Fach-Chinesisch“. In den Kursen konnten die wichtigsten Funktionen des Mobiltelefons unter fachkundiger Anleitung erlernt und trainiert werden. Neu in diesem Jahr war, dass neben der technischen Einführung in die Funktionen des Handys auch Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen eines Mobilfunkvertrages und mögliche Kostenfallen aufgezeigt wurden.

„Der schnelle technische Fortschritt – insbesondere auch im Mobilfunkmarkt – soll so auch den Seniorinnen und Senioren vermittelt werden, die sich nicht täglich mit den neusten Entwicklungen auseinandersetzen können“, so Geschäftsführer Jürgen Zimper. „Seniorinnen und Senioren besitzen oftmals Handys mit einer Prepaidkarte. Da gerade ältere Verbraucher ihr Handy oftmals nur für den Notfall zu Hause haben und ansonsten keine Nutzung erfolgt, erhalten sie von den Anbietern missverständliche Nachrichten, die den Eindruck erwecken als würde ihr aufgeladenes Guthaben demnächst verfallen. Über diese und andere Maschen wollten wir mit den Kursen gezielt aufklären.“

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