Nachrichten

Donnerstag, 14. Dezember 2017 · leichter Regen - Schauer  leichter Regen - Schauer bei 5 ℃ · Kinostart von Star Wars: Die letzten Jedi 3DVorweihnachtsprogramm des St. Ingberter SchachclubsÄnderungen im Fahrplan im Saarpfalz-Kreis

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Versuchter Betrug durch Bettler in St. Ingbert

Am Mittwoch, 21.03. gegen 16:25 Uhr wurde die PI St. Ingbert von einem betroffenen Bürger darüber in Kenntnis gesetzt, dass auf dem Parkplatz der Poststraße zur Fußgängerzone hin (Schmelzerparkplatz) eine bettelnde männliche Person ausländischen Aussehens unterwegs sei. Die Person hätte eine blaue Kladde dabei, auf der er Spenden für Taubstumme zu sammeln versuche.
Aufgrund von Presseberichten in der letzten Zeit zu diesen betrügerischen Vorgehensweisen war der Passant so sensibilisiert, dass er die PI St. Ingbert hierüber informierte.
Die Person konnte von dem Betroffenen gut beschrieben werden, so dass sie im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen kurz darauf in der Kaiserstraße von Beamten der PI St. Ingbert angetroffen werden konnte. Die Person hatte sich zwischenzeitlich in den DM-Markt und zum Kaufhaus Woolworth begeben und wollte auch dort Bargeld erbetteln.
Eine Mitarbeiterin des DM-Marktes war zwischenzeitlich auch bei der Polizei erschienen und hatte entsprechende Angaben gemacht.
Als die bettelnde Person die Polizeibeamten erkannte, versuchte er sich noch der blauen Kladde zu entledigen und warf diese in einen der aufgestellten städtischen Abfalleimer.
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass es sich bei der Person um einen 17 jährigen Jugendlichen rumänischer Herkunft mit Wohnsitz in Frankreich handelte, der schon mehrfach durch das Auftreten mit Bettelbriefen in Erscheinung getreten ist.
Diese Form des Bettelns mit offensichtlich falschem sozialem Hintergrund ist in vielen Fällen als Betrug bzw. als versuchter Betrug einzustufen. So wurde auch in diesem Fall gegen den Jugendlichen ein Strafverfahren eingeleitet sowie erkennungsdienstliche Maßnahmen (Abnahme von Fingerabdrücken und Fertigung von Lichtbildern) durchgeführt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche in Richtung des St. Ingberter Bahnhofes mit dem Ziel seiner Heimfahrt entlassen.

 

Auch diese Begebenheit zeigt wieder, wie wichtig aufmerksame Passanten und die zeitnahe Meldung von Ereignissen mit Details wie z. B. Personenbeschreibungen an die Polizei sind.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017