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VHS-Wanderung über den Kahlenberg

Die VHS-Wanderung führte die Teilnehmer auf dem „kleinen Rundwanderweg“, der vor fünf Jahren neu angelegt wurde, über das Plateau des Kahlenberges.

Die Schautafeln, die an allen markanten und historischen Stellen am Wegesrand platziert wurden, dienten zur Orientierung und Erklärung. Der frühere Steinbruch auf der Rohrbacher Seite mit dem damaligen Seilschrägaufzug „Peter und Paul“ wurde von Wanderführer Günter Weiland anschaulich dargestellt. Ein gefüllter Lorewagen transportierte die abgebauten Sandsteine den Berg hinunter, während gleichzeitig der zweite, entleerte Wagen wieder den Berg hinaufgezogen wurde. Und das alles ohne Motor oder menschliche Muskelkraft.

Die Teilnehmer erfuhren auch, dass es bereits während des 1. Weltkrieges zu Demonstrationszwecken eine Seilbahn am Kahlenberg gab, die von der damaligen Fa. Heckel errichtet worden war. Diese fand bei der Militärführung großes Interesse, da eine solche Anlage für Material- oder Waffentransporte in den Ardennen denkbar gewesen wäre. Erläutert wurde auch die Geschichte um den früheren Wasserhochbehälter. Auf der Hasseler Seite des Kahlenberges gab es den Hasseler Steinbruch. Von dort stammen die Steine, mit denen die katholische Kirche errichtet bzw. nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut wurde.

Am Ende der Wanderung, die bei strahlendem Sonnenschein stattfand, wurde noch der Anfang des Jahres wieder aufgestellte Dreibannstein besichtigt, der die ehemaligen Grenzen zwischen St. Ingbert, Rohrbach und Hassel markiert. Mit einem herrlichen Weitblick bis hin zum Schaumberg von der Terrasse der Kahlenberghütte ließ man den Nachmittag gemütlich ausklingen.

 

PM: Stadt St. Ingbert

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St. Ingberter Anzeiger ·
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