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Villa Lessing „Vor den sportlichen Großereignissen im Sommer 2012“

Sport ist eine globale Sprache und in der Welt wächst das Bewusstsein dafür, dass Sport ein Mittel sein kann, um Armut zu reduzieren, Frieden zu sichern und Bildung und Innovationen zu fördern, um die Millennium-Entwicklungsziele der UNO zu erreichen.
Das Thema „Sport und Entwicklungshilfe“ erfährt seit einigen Jahren eine zunehmende Bedeutungssteigerung. Die Vereinten Nationen haben diese Entwicklung maßgeblich gefördert. Mit der Bestellung des „Special Adviser to the UN for Sport for Development“ der Einrichtung der „Sport for Development and Peace International Working Group“ und den Konferenzen in Magglingen, die mit dem Appell schlossen, dass der Sport seinen Beitrag zur Erreichung der „Millennium Development Goals“ der Vereinten Nationen leisten soll, wurden wichtige Meilensteine gesetzt.
Mit der Programmlinie der Vereinten Nationen „Sport für Entwicklung und Frieden“, soll der Beitrag des Sports zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und zur Verbesserung der Gesundheit und der persönlichen Entwicklung von Personen jeder Altersstufe, insbesondere junger Menschen, gefördert werden. Auch mit dem Sport verwandte Tätigkeiten sollen gefördert werden, weil solche Aktivitäten auf vielen Ebenen Arbeit und wirtschaftliche Entwicklung schaffen und zur Etablierung einer Friedenskultur und von Toleranz beitragen können (Millennium-Entwicklungsziele).
Die Olympischen Spiele in Peking und die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika haben gezeigt, dass Sport und Politik sehr eng miteinander verknüpft sind.
Sport steht für Fairness, Toleranz, friedlichen Wettkampf und erleichtert als Sympathieträger weltweit die Verständigung von Menschen. Die Sportförderung leistet damit als friedenspolitisches Instrument ihren Beitrag zur Konfliktprävention und Konfliktbewältigung.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle erachtet die Initiative „Sport und Außenpolitik“ als sehr wichtig für das soziale und kulturelle Miteinander: „Sport lehrt, wie man Konflikte fair austrägt. Sport kann in Konfliktregionen zwischen ehemaligen Feinden Vertrauen schaffen. Sport baut Brücken – über sprachliche, politische und kulturelle Grenzen hinweg“.
Unter dem Motto „Menschen bewegen – Grenzen überwinden“ stellt das Auswärtige Amt seine Internationale Sportförderung stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung.
Seit 1961 zielt die Internationale Sportförderung darauf, die positive Wirkung des Sports zu nutzen, um Vorurteile abzubauen, Minderheiten zu stärken und somit auch einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.
Die Internationale Sportförderung des Auswärtigen Amts ist Teil der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland. Seither werden in Entwicklungsländern Kurz- und Langzeitprojekte in verschiedensten Sportarten durchgeführt. Dabei versteht sich die Internationale Sportförderung stets als Hilfe zur Selbsthilfe, bei der die Ausbildung von Trainern und Sportlehrern im jeweiligen Land im Vordergrund steht. Teamfähigkeit, gegenseitiger Respekt, Toleranz und Fairness sollen durch die gemeinsame Teilnahme an sportlichen Aktivitäten als positive Nebeneffekte des Sports freigesetzt und gefestigt werden – soziale Kompetenzen also, die auch außerhalb des Sports für ein friedliches Miteinander unabdingbar sind.
Ziel der Internationalen Sportförderung ist es, den Ausbau des Breitensports in Entwicklungsländern voranzutreiben. In diesem Zusammenhang fördert das Auswärtige Amt insbesondere den Frauen-, Behinderten-, Kriegsopfer- und Jugendsport, um zur Integration von Minderheiten und marginalisierten Gruppen beizutragen.
Die Projekte und Maßnahmen der Sportförderung sind vielfältig. Sie leisten einen Beitrag zur Völkerverständigung, indem sie den Dialog zwischen den Kulturen anregen, Minderheiten stärken und Vorurteilen vorbeugen. „Menschen bewegen – Grenzen überwinden“, das Motto der Sportinitiative des Auswärtigen Amts, soll deutlich machen, dass die Bundesrepublik Deutschland für all die positiven Werte steht, die Menschen beim Sport gemeinsam erleben können: Lebensfreude, Weltoffenheit, Solidarität und Fairness.

Hinweise zur Veranstaltung

Studienleitung
Hermann Simon, Geschäftsführer Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar e. V.
Organisation
Stephanie Werle, Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar e. V. /Telefon 0681.96708-29/ stephanie.werle@villa-lessing.de
Veranstalter
Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar Lessingstr. 10 66121 Saarbrücken Telefon 0681.96708-0 Telefax 0681.96708-25 info@villa-lessing.de www.villa-lessing.de

Villa Lessing – so finden Sie uns

Mit dem Auto: A 620, Ausfahrt Bismarckbrücke, Bismarckstraße, 6. Querstraße rechts, Lessingstraße, Parkmöglichkeit Bismarckstraße.
Mit der Bahn: Vom Hauptbahnhof Straßenbahn „Saarbahn“ in Richtung Brebach, Kleinblittersdorf und Saargemünd bis Haltestelle „Hellwigstraße“, gegen Fahrtrichtung Bahn gehen, 1. Querstraße links, Lessingstraße.

Hinweise zur Teilnahme

Die Veranstaltung steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Teilnahme offen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Beginn um 19.00 Uhr. Im Anschluss an die Veranstaltung sind Sie herzlich zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte den beigefügten Vordruck oder eine Email an: info@villa-lessing.de oder telefonisch unter 0681. 96708-0.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017