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Volleyball: Rohrbach mit den besseren Nerven

Zum Saisonstart in der Oberliga hatte der TV 66 Rohrbach den TV Düppenweiler zu Gast in der Elversberger Großenbruchhalle.

Da die Rohrbachhalle als heimische Trainingshalle nicht zur Verfügung stand, gab es so für beide Teams ein Auswärtsspiel. Der TV 66 kam unter seiner neuen Trainerin Esther Jung erstmal besser ins Spiel als Düppenweiler. Zur Satzmitte stand sogar eine 13:9 Führung auf der Tafel, dann kippte der Satz und ging mit 22:25 an den Gast.

Durchgang zwei war dann eine klare Angelegenheit für Rohrbach, das mit 25:15 kurzen Prozess machte. Danach passieren wieder zu viele Eigenfehler und der Druck im Angriff war wie schon im ersten Satz zu schwach. Düppenweiler kann sich eine Führung erspielen und macht mit 25:20 die 2:1 Satzführung klar.
In Satz vier kann sich Rohrbach bis zur Satzmitte kleine Führungen erspielen, doch es passieren wieder die gleichen Sachen wie in den Sätzen zuvor. Düppenweiler kann sich immer weiter absetzen und sieht beim 24:21 wie der sichere Sieger aus.

Und genau jetzt wurde aus einem eher ordentlichen Oberligaspiel ein Krimi. Bei Rohrbach wechselte Esther Jung Nachwuchsspielerin Jenny Klam zur Angabe ein. Ohne Nerven zu zeigen schlug sie zwei Asse zum 23:24. Die Auszeit die Düppenweiler nahm konnte auch nicht mehr helfen. Nervenstark kommt Rohrbach zum 27:25 und damit zum 2:2 Satzausgleich.

Der folgende Entscheidungssatz verlief ähnlich. Beim Seitenwechsel lag der TV 66 mit 8:6 noch in Führung, um dann wieder durch unnötige Fehler ins Hintertreffen zu geraten. Beim 14:12 hatte Düppenweiler wieder zwei Satzbälle und die Hoffnung der Rohrbacher Fans auf den Gesamtsieg war nicht sonderlich hoch. Doch in einer wahren Nervenschlacht hatte Rohrbach zum zweiten Mal das bessere Ende für sich. Als nach einigen Spielzügen bei 18:17 der Ball auf die Außenposition kam und Celina Sperling den Block anschlagen konnte war der Sieg eingefahren. Damit war der TV 66 in einem Spiel, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte, der Sieger.

Trainerin Esther Jung war nach ihrem gelungenen Einstand froh über ihren Joker-Wechsel mit Jenny Klam der zum 2:2 Satzausgleich führte,  auch, dass mit Celina Sperling ein weiteres Eigengewächs des TV 66 den letzten Ball zum Sieg verwandelt hat. Kritisch sah sie die vielen Eigenfehler und die geringe Durchschlagskraft im Angriff, was gegen einen so abwehrstarken Gegner eben zu Problemen führt. Daran wird nun in den nächsten beiden Wochen gearbeitet.
Weiter geht es für den TV 66 in zwei Wochen beim Regionalligaabsteiger SV Steinwenden, der in Mainz mit einer 2:3 Niederlage in die Runde gestartet ist.

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