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Vorschulkinder aus vier städtischen Kitas auf imaginärer Reise

Die Vorschulkinder der vier städtischen Kitas in St. Ingbert konnten sich im Herbst auf eine fiktive Reise nach Afrika begeben, die vom kongolesischen Musiker Dédé Mazitele Vavi begleitet wurde.

Er lebt schon fast 40 Jahre in Deutschland und ist mit verschiedenen interkulturellen Projekten an Kitas und Schulen in Europa tätig. Die Kinder erhielten mit dem Projekt Kenntnisse zu dem Leben in Afrika und seinem Heimatland Kongo und konnten die Lebensweisen, kulturelle Unterschiede, klimatische Bedingungen der Flora und Fauna mit Deutschland vergleichen.
Interessant war für die Kinder der brisante Unterschied zwischen dem Leben auf dem Land und in einer Großstadt in Afrika. Während es Ähnlichkeiten zwischen den Großstädten im Kongo und Deutschland gibt, ist das Leben auf dem Land in Afrika völlig anders als bei uns. Die Landbewohner leben in einfachen Lehmhütten, gehen auf die Jagd, sammeln Früchte und tauschen die Ausbeute gegen andere benötigte Lebensmittel. Geld spielt eine untergeordnete Rolle.

Die vorgestellten afrikanischen Tiere kannten die meisten Kinder aus Büchern oder von einem Zoobesuch. Dédé brachte für jedes Kind eine Trommel mit und sie lernten mit großer Freude gemeinsame Rhythmen darauf zu spielen. Besonderen Spaß machte es ihnen, sechs verschiedene Früchte aus Dédés Heimat zu probieren und dabei die klimatischen Unterschiede kennenzulernen. Die meisten Früchte waren den Kindern vom Sehen her bekannt. Die Kostproben schmeckten ihnen sehr.

Mit den verschiedenen Methoden und seiner Begeisterung gelang es Dédé, die Kinder für eine fremde Kultur zu interessieren, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und das gegenseitige Verständnis zu vertiefen, da ein Teil der Familien der anwesenden Kinder aus anderen Herkunftsländern stammen.

Die Workshops wurden vom Projekt KiBiSS (Kinder-Bildung-Sprache-Sozialisation) organisiert, das elf Kitas in St. Ingbert und Homburg beratend unterstützt. Die Veranstaltungen sind Teil der „Partnerschaft für Demokratie“ des Saarpfalz-Kreises und wurden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes gefördert.

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