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Donnerstag, 19. Oktober 2017 · sonnig  sonnig bei 16 ℃ · Bunter Nachmittag für SeniorInnen in der OberwürzbachhalleSaarländische Künstler sind bei Künstlermarkt vertretenVon Kelten und Römern – Zeitreise in die regionale Vergangenheit

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Was tun, wenn ein Heizkörper kalt bleibt?

Die Heizung läuft, aber es werden nicht alle Heizkörper warm. Insbesondere bei älteren Heizungen kann das immer mal wieder vorkommen.

„Das ist nicht nur ungünstig für das Raumklima, kalte Heizkörper erhöhen auch den Heizenergieverbrauch“, sagt Angelika Baumgardt, Energieberaterin der Verbraucherzentrale des Saarlandes.

Eine häufige Ursache ist einfach viel Luft, die sich im Heizkörper angesammelt hat. Nach einer Entlüftung ist das Problem sehr schnell behoben. Dabei muss jedoch der Wasserdruck in der Anlage durch Nachfüllen wieder angehoben werden.

Manchmal klemmt das Thermostatventil. Dann kann man versuchen, den Stift nach Abheben des Thermostatkopfes vorsichtig zu lösen.

Auch ein zu geringer Wasserdruck in der Heizungsanlage kann die Ursache für einen kalten Heizkörper sein. In diesem Fall muss Wasser nachgefüllt werden, bis der Druck wieder den Herstellerangaben entspricht. Im Zweifel sollte man immer einen Installateur mit der Behebung der Störung beauftragen.

Angelika Baumgardt weist weiter darauf hin, dass ein fehlender hydraulischer Abgleich oder falsch eingestellte Heizkurven ebenfalls unnötig Heizenergie verbrauchen.

Ausführliche Informationen zur modernen Heizungstechnik, zum richtigen Heizen und Lüften, sowie wie zu allen Fragen des Energiesparens geben die Energieberater der Verbraucherzentrale.

Termine zur persönlichen Beratung können unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten vereinbart werden.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

In St. Ingbert finden die Energieberatungen jeden ersten und dritten Montag im Monat im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 203 statt. Anmeldung unter 06894 / 130 oder 0681 / 50089 15.

 

PM: Th. Weimar-Ehl

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