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Weggang Rossmann

Im jüngsten Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwewlt beantragte die Familien-Partei unter dem Arbeitstitel „Attraktivität St. Ingberts“ die Behandlung der in die Jahre gekommenen Fußgängerzone mit erweitertem Blick auf die Innenstadt und ihre Entwicklung

Der Charme und der Flair der Fußgängerzone sind überregional Anziehungspunkt nach St. Ingbert, was von Auswärtigen auch immer wieder betont wird. Diese Infrastruktur gilt es zu erhalten und aufzuwerten. Dazu braucht es aber eine Richtung. Zwischen den Einkaufsmagneten Saarbrücken, Neunkirchen, Zweibrücken gelegen hat nach Auffassung der Familien-Partei St. Ingbert die Chance, sich als City-Center St. Ingbert zu entwickeln. Nach Auskunft des Wirtschaftsförderers ist das auch der eingeschlagene Weg, was die Familien-Partei ausdrücklich begrüßt. Als strategisches Ziel ist es in vielen Köpfen aber noch nicht angekommen bzw. auch nicht bekannt. Daher wird sich die Familien-Partei dafür einsetzen als strategisches Stadtziel ein City-Center St. Ingbert zu entwickeln, die Stadt also im Center-Gedanken zu entwickeln, um letztlich einen optimierten Branchen-Mix zu erhalten.
Nebenaspekte wie Kinderbetreuung oder auch Toilette lassen sich aus dieser Sicht der Dinge ebenfalls regeln.
Zu dem Erleben Innenstadt wird dann auch zählen, dass alle Elemente, die heute Charme und Flair liefern, erhalten bleiben. Die in die Jahre gekommene Bepflasterung, muss ertüchtigt werden. Unter dem Aspekt Barrierefreiheit sollte die Fußgängerzone mit Charme, aber auch für Rollstuhl, Kinderwagen, Rollator begehbar gemacht werden.
Für die Familien-Partei gehören selbstverständlich Spielgeräte in die Fußgängerzone, natürlich nicht überall, aber da wo es geht. Eine Forderung, die wir mit Handel und Gewerbe teilen.
Auch die Zugangssituation verdient ein Augenmerk. Von Süden her kommend, gibt es in naher Zukunft Chancen, den Entree-Bereich aufzuwerten. Der alte Pizza-Heimservice sollte man abreißen und das Entrée neu gestalten. Eine ehrgeizige Betrachtung, die natürlich nur modular angegangen werden kann. Das Ziel muss ausgerufen sein und jede Menge Vorarbeit geleistet werden. Das Ziel muss aber klar sein. Es darf für jeden St. Ingberter keine Frage sein, ob das so kommt, sondern wie!
Ergänzend darf ich formulieren: wenn das Problem der Leerstände dauerhaft, strukturell gelöst werden soll, muss man entweder die vom Verbraucher/Kunden sehr angenommene grüne Wiese zurückfahren oder sich in einem Weg, der kein leichter sein wird St. Ingbert als City-Center vorstellen. Auf einem Weg dahin helfen dann keine schnellen Rufe nach Leerstands-Befüllen, zumal im vorliegenden Fall immer noch ein Drogerie-Markt in der Stadt ansässig ist. Sofern der Weg eingeschlagen ist, ist es nach Auffassung der Familien-Partei auch richtig Leerstand, optisch kaschiert eine gewisse Zeit in Kauf zu nehmen. Dies eröffnet Verhandlungsspielräume.
gez. Roland Körner, Fraktionsvorsitzender

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