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Wieder im Namen der Firma unterwegs

So, wie es sein soll – sportlich, spaßig und gerne ein bisschen verrückt. Der neunte WOCHENSPIEGEL Firmenlauf Saarland mit 14.361 Teilnehmern. Die Merziger Straße in Dillingen ist gefüllt mit einer bunten Läuferschar. Eine La-Ola nach der anderen überzieht die Reihen. Dann beginnt der Countdown des WOCHENSPIEGEL Firmenlauf Saarland.

Ungeduldig und mit einem Kribbeln in den Beinen zählen die Firmenläufer ihn laut herunter: Fünf, vier, drei, zwei, eins – und Schuss. Um 18.05 Uhr betätigten Dillingens Bürgermeister Franz-Josef Berg und Saarlands Finanz- und Europaminister Stephan Toscani gemeinsam die Startpistole. Und ein nicht enden wollendes Feld von in farbenfrohen Laufshirts steckenden Menschen ergießt sich über die Straßen der Dillinger Innenstadt und das Gelände der Dillinger Hütte. Insgesamt 14.361 Läuferinnen und Läufer aus 821 Unternehmen nahmen in diesem Jahr wieder die amtlich vermessene fünf Kilometer lange Runde in Angriff. „Dillingen und der Firmenlauf waren auch 2013 ein unschlagbares Paar. Sport und Spaß haben wieder in unserer Stadt zusammengefunden und vielen Gästen ein unvergessliches Erlebnis beschert. Auch unsere Städtepartner aus Hoyerswerda waren in diesem Jahr dabei und haben das Ereignis genossen. Danke an alle, die dazu beigetragen haben“, sagte Franz-Josef Berg.

Schon zum neunten Mal fand dieser Mix aus Lauf-Fest und Firmenparty mit einem Hauch von Fasching statt. Dabei ist hier das olympische Motto so präsent wie fast nirgendwo: Dabei sein ist alles! In erster Linie Spaß zählen der Spaß und der Teamgedanke – so ging der schnellste Läufer an diesem Tag erneut leer aus. Wieder einmal war es Raphael Schäfer vom Team Peter Altmaier, der als erster die Ziellinie überquerte. Doch mit seiner fantastischen Einzelzeit von 14.39.6 stand das Läufer-Ass nicht automatisch auf dem Siegertreppchen. Gewinner sind die vier Team-Läufer, die zusammenaddiert am wenigsten Zeit benötigten. In der Männerwertung war am Team 100 der Robert Bosch GmbH aus Homburg in diesem Jahr kein Vorbeikommen. Es siegte in einer Zeit von 1:03.33. Die vier schnellen „Uni-Sprinter“ von der Universität des Saarlandes belegten mit 1:07.23 den zweiten Platz. Bronze ging an die Mannschaft „SAG – To fast and…“ von der Saarstahl AG aus Völklingen, die in der Summe 1:11:46 benötigte. Das schnellstes Frauen-Team kam von der Universität des Saarlandes. Mit einer Zeit von 1:14.45 war das Team „Uni Saarland“ im Ziel. Dahinter reihte sich die Mannschaft der Union Krankenversicherung ein – sie schafften die Strecke in 1:32.03. Den dritten Rang auf dem Podest belegte das Team „Eisenläufer 4“ der Neue Halberg Guss GmbH mit 1:41.07. In der Mixed-Wertung hatte das Team X29 von der Hydac International GmbH aus Sulzbach mit einer Zeit von 1:13.27 die Nase vorne. Dahinter platzierte sich mit 1:14.09 das „Schnellstes Team“ der HTW Saarbrücken, gefolgt vom Team 1 der Siemens AG aus Saarbrücken mit einer Gesamtlaufzeit von 1:14.41. Diese vordersten Mixed-Teams setzten sich alle aus drei Läufern und einer Läuferin zusammen. In der Sonderwertung „Schnellste Arztpraxis“ wurde wieder das flotteste Unternehmen aus der Medizin-Branche gesucht. Mit einer Laufzeit von 1:26.00 sicherte sich in diesem Jahr das Team 1 der SHG – Saarland-Heilstätten GmbH aus Saarbrücken den Titel. Auf Position zwei landete das REHA Fit Team 1 aus Tholey mit 1:34.47, vor ihren Kollegen vom REHA Fit Team 2 mit 1:36.04.

Wie in jedem Jahr bevölkerten wieder Menschen in den wildesten Verkleidungen die Straßen von Dillingen. Kreativität war wieder Trumpf: Hexen liefen neben Kleopatra, Teufel neben Mäusen, die drei Musketiere neben Läufern im neonfarbenen 80er-Jahre Aerobic-Style. Ihr erklärtes Ziel: den Preis für das kreativste Outfit zu gewinnen. Hier die ersten drei Plätze zu küren, ist extrem schwer. Ein undankbarer Job für die Jury – aber sie musste sich entscheiden. Am Ende fiel die Wahl auf ein Team der Saarstahl AG aus Völklingen. Unter „SAG – Diane, eine Bastion im Stahlwerk“ ging die von Kleopatra angeführte Gruppe als Römer auf die fünf Kilometerstrecke. Wie im Vorjahr sicherten sich die „Kneisjer vom Hoferkopp“ aus Bildstock den zweiten Platz. Die Mitglieder des Karnevalsvereins waren als Figuren des Walt Disney Films „Die Unglaublichen“ verkleidet. Ebenfalls ein Blickfang: Die Stadt Dillingen. Unter dem Motto „Immer eine Reise wert“ waren die städtischen Mitarbeiter im Südsee-Outfit mit Baströckchen und Hawaiiketten unterwegs.

Auf der Bühne im Dillinger Stadtpark wurden dann um 20 Uhr selbstverständlich auch die geehrt, deren Bestleistungen schon im Vorfeld des Laufes feststanden. So konnte sich die AG der Dillinger Hüttenwerke mit 548 Teilnehmern den Titel des „Größten Teams“ sichern. Dahinter folgten die Hydac International GmbH aus Sulzbach mit 503 lauffreudigen Mitarbeitern und die Universität des Saarlandes mit 472 Startern. Auch vor dem Abfeuern des Startschusses war klar, wer den Preis für den „Azubi-Superstar“ erhält. Die meisten Auszubildende für den Lauf zu motivieren gelang der Saarstahl AG aus Völklingen mit 50 Teilnehmern. Auf Platz zwei kam die maxQ. im bfw – Altenpflegeschule aus Schwalbach mit 40 Lauf-Azubis. Mit nur einem Lehrling weniger folgte knapp dahinter die Villeroy & Boch AG aus Mettlach. „Es war sportlich, es war kreativ, es war wieder Firmenlauf in Dillingen. Und besonders stolz dürfen die Läufer und Unternehmen sein, dass wir mit 20.000 Euro einen absoluten Spendenrekord erzielen konnten“, erklärte Ralf Niedermeier, Geschäftsführer der ausrichtenden Agentur niedermeier+ Marketing PR Events.

Als die Läufer ins Ziel gekommen waren, ging die Party los. Denn nach dem Rennen wurde die Stimmung sozusagen am Laufen gehalten. Die Firmen-Jogger verwandelten den Hoyerswerda Platz und den Dillinger Stadtpark in eine große Volksfest-Meile. Bei Live-Musik mit den Bands „Elliot“ und „Soul Whoppers“ feierten die Firmen-Sportler gemeinsam ihre Leistungen. Großes Thema im fröhlichen Getümmel: Wer war wie schnell und noch wichtiger, wer war schneller als der Chef? In lockerer Atmosphäre ließ man die Erlebnisse des Laufs Revue passieren, sah sich gemeinsam die ersten Fotos an und tauschte sich mit den anderen Kollegen aus – und die Finisher-Medaille trug man dabei stolz vor der Brust.

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