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Wildschweinplage im St. Ingberter Stadtgebiet

Schwarzwild verwüstet in Rohrbach die Gärten und Vorgärten. Immer häufiger verwüstet inzwischen in Rohrbach das schwarze Wild die Gärten und Vorgärten der Mitbürger.

Nicht nur an den Wohnungsrandgebieten der naheliegenden Wälder, auch in der Dorfmitte sowie auf Kinderspielplätzen erscheinen die Wildschweine immer häufiger.

Grundsätzlich ist jeder Grundstückbesitzer für die Einfriedung seines Geländes selbst verantwortlich und ebenfalls gilt dieser Grundsatz auch für den verbotenen Jagdbetrieb im Wohnbereich. Beide Voraussetzungen grenzen die Möglichkeit einer Bejagung erheblich ein. Zum Einem fallen je nach Größe des Geländes für die Einzäunung große Kosten an und zum Anderen wird selbst bei der Erteilung einer Sondergenehmigung zum Jagdbetrieb innerhalb der Wohnbebauung kein privater Jäger sich bereit erklären, die Verantwortung zu tragen.

Dies war auch Anlass bei einer Konferenz der Ortsvorsteher mit dem Oberbürgermeister diese Problematik anzusprechen, zumal auch andere Ortsteile der Stadt einen Hilferuf aussprachen. Daher wird die Verwaltung gemeinsam mit den Ortsvorstehern sich mit den Bürgern in Form einer Videokonferenz in Verbindung setzten und mit der Unterstützung des Ordnungsamtes und mit Jagdpächtern Tipps und Anregungen geben, wie man sich vor diesen unerwünschten „Besuchern“ schützen kann.

Auch zur Einstellung eines Stadtjägers werden Überlegungen getroffen, was sich jedoch in Wohngebieten weiterhin als sehr schwierig erweisen wird.

Nähere Informationen zu dieser Videokonferenz werden in nächster Zeit in den öffentlichen Medien bekannt gegeben.

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