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Wo in Paris die Sonne aufgeht

Heute um 19 Uhr in der Kinowerkstatt: Der beste Film des Jahres 2022. Die Liebenden vom 13. Arrondissement! Es ist die Zeit der Rückblicke auf die besten Filme des letzten Jahres. Jacques Audiards Film „Wo in Paris die Sonne aufgeht“ gehört sicher dazu, wenn er nicht sogar nach Meinung der Kinowerkstatt der beste Film des Jahres ist.

Wie sieht die Liebe im Digitalzeitalter aus? Wie kann sie in einer Millionenmetropole wie Paris mit ihrem Überangebot an Liebeshungrigen gelingen? Jacques Audiards neuer Film gibt eine ausgesprochen analoge Antwort darauf: Trotz aller Virtualität entscheidet am Ende das Körperliche. Ein kleines Meisterwerk voll sehnsüchtiger Blicke, zärtlicher Berührungen und berührender Momente.

Die Liebe in diesem Film lässt einen buchstäblich aus den Latschen kippen. Wenn Nora (Noémie Merlant) ihrer Internetbekanntschaft Amber Sweet (Jehnny Beth) das erste Mal von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht, geht sie ohnmächtig zu Boden. Monatelange Videotelefonate konnten sie nicht auf diesen Moment vorbereiten. Angesichts einer realen Begegnung verblasst jede digitale Kommunikation. Jacques Audiards neuer Film ist reich an solchen Szenen, in denen die pure Freude des Physischen obsiegt.

Im Original heißt Jacques Audiards neuer Film schlicht Les Olympiades nach dem Gebäudekomplex im 13. Pariser Arrondissement, in dem Émilie wohnt.

Zu sehen noch einmal in der Kinowerkstatt, am Sonntag, den 15. Januar, um 19 Uhr und in einer Matinée am Sonntag um 11 Uhr in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

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