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Zwölf Auftritte beim Wettbewerb um die St. Ingberter Pfanne

Niemand gibt es zu und doch existiert das Phänomen:  Man interessiert sich brennend für die privaten Belange der Mitmenschen. Als Besucher der St. Ingberter Pfanne darf man sich offen zu dieser Leidenschaft bekennen. Denn in einigen der zwölf Auftritte vom 7. bis 13. September geht es recht persönlich zur Sache.

Eröffnet wird der Wettbewerb am Samstag, 7. September um 19.30 Uhr mit dem Beitrag „Neutral war gestern“ mit dem Schweizer Szeneliebling Alain Frei. Älter werden wir alle, aber auch reifer? Diese Frage stellt Johannes Flöck in seinem Programm „Der Geschmack der mittleren Reife“. Zum Abschluss des Abends beweisen vier Eidgenossen, dass man unter der Bezeichnung „Urstimmen“ ganz extravaganten A-cappella-Gesang versteht.

Am zweiten Tag, Sonntag, 8. September, betritt zunächst Hauptstadtbürger Martin Valenske die Bühne und stellt sein „Curriculum Vitae Minimalis“ vor, das sich als wesentlich umfangreicher entpuppt, als es der Titel vermuten ließe. Ganz andere Erfahrungen hat Abdelkarim, Bielefelder Kind mit Migrationshintergrund gemacht. Welche Abenteuer damit verbunden sind, das berichtet er in seinem Programm „Zwischen Ghetto und Germanen“. Zum Schluss des zweiten Wettbewerbstages teilt das Duo Simon & Jan mit, was „Der letzte Schrei“ ist. Und das, so die eigene Beschreibung, in einer „paradox anmutenden Mischung aus Simon & Garfunkel und Joint Venture, Kings of Convenience und Rainald Grebe, bei der sich alle gut ergänzen und am Ende doch jeder macht, was er will“.

Montag ist traditionell „Pfannenpause“. Aber schon am Dienstag, 10. September geht es mit C. Heiland und einem Instrument namens „Omnichord“ weiter, das vor mehr als 30 Jahren in Japan hergestellt wurde. Kein Wunder, dass der Künstler begeistert, aber politisch wenig korrekt ausruft: „Scheiße, ist das schön!“ Im folgen Harry und Jakob auf die Bühne, zwei „Siegertypen“, die verbales Wirrwarr verquirlen, die  Welt mit ihren  Vorstellungen in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Am Ende wird Markus Barth stöhnen: „Mitte 30 und noch nicht mal auferstanden“. Viel Stoff zum Nachdenken auf dem Heimweg.

Die letzten Drei des Wettbewerbs haben am Mittwoch, 11. September ihren Auftritt. Wer in Krisensituationen an Flucht denkt, den bekehrt das Duo Onkel Fisch mit seinem Programm „Auswandern gilt nicht“. Alltäglich ist das auf keinen Fall, was Puppenflüsterer Benjamin Tomkin zusammen mit seinen Figuren vorstellt, die selbstverständlich recht „Kreatürlich sind“. Und den Schlussakkord spielt Martin Zingsheim unter dem Motto „Opus meins“, sein Erstlingswerk, in dem er mit Musik und Text zu ganz neuen Erkenntnissen führt.

In nächtlicher Sitzung wird die Jury zwei der zwölf Teilnehmer als Preisträger küren. Gleichzeitig werden die Stimmen des Publikums ausgezählt. Jeder Inhaber einer Abonnementkarte hat am letzten Wettbewerbstag die Möglichkeit, auf einer Stimmkarte seinen persönlichen Favoriten zu vermerken.

Die drei auserwählten Preisträger treten – jeder um 4.000 Euro und eine Kupferpfanne reicher –  am Freitag, 13. September ab 19.30 Uhr erneut auf die Bühne, um zum einen ihre Preise entgegenzunehmen, zum anderen mit einem erneuten Bühnenauftritt zu beweisen, dass die Auszeichnung wohlverdient war.

Moderiert werden alle Abende wieder von Pfannengewinner Phillip Scharri.

Abonnementkarten für alle Veranstaltungstage gibt es zum Preis von 55 Euro (Kategorie 1), 45 Euro (Kategorie 2) und 35 Euro (Kategorie 3), ermäßigt für Schüler, Studierende, Auszubildende, Frauen und Männer des freiwilligen Wehrdienstes (FWD) und freiwilligen sozialen Dienstes, Empfänger von ALG und anderen Sozialleistungen jeweils 8 Euro weniger. Einzelkarten für jeden Veranstaltungstag kosten 16 / 14 und 12 Euro. Ermäßigt 14/ 12 / 11 Euro.

Karten sind erhältlich bei allen Proticket-Vorverkaufsstellen, unter anderem an der Infotheke im Rathaus St. Ingbert. Im Internet unter www.proticket.de (nur Einzelkarten), telefonisch unter 0231/9172290.

Aktuelle Informationen auf der Facebook-Seite.

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