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Albert Weisgerber im Fokus, „Das Leben, ein Fest“ und die Sammlung Kohl-Weigand als Teil eines „Kunst-Krimis“

Wann:
28. Dezember 2021 um 15:30 – 17:30
2021-12-28T15:30:00+01:00
2021-12-28T17:30:00+01:00

Am Dienstag, 28. Dezember 2021, bietet die Biosphären-VHS St. Ingbert in Kooperation mit der Albert Weisgerber Stiftung zwischen 15.30 und 17.30 Uhr eine Führung

unter der Leitung von Klaus Friedrich durch die Moderne Galerie des Saarlandmuseums an.

Nach wie vor gilt der 1878 in St. Ingbert geborene, in München zu Ruhm gelangte und 1915 im Ersten Weltkrieg gefallene Albert Weisgerber als der bedeutendste Maler der Klassischen Moderne, den das heutige Saarland hervorgebracht hat. Einen komprimierten Eindruck von seinem vielschichtigen Werk vermittelt zurzeit das Saarlandmuseum entlang von mehr als 20 ausgewählten Gemälden in der sehenswerten Sonderausstellung „Albert Weisgerber – Die Sammlung im Fokus”. Gleichzeitig ist im Saarlandmuseum die fulminante Doppel-Ausstellung „Lovis Corinth – Das Leben, ein Fest!“ und „Charlotte Berend-Corinth – Wiederentdeckt!“ zu bewundern, die zwei ebenfalls mit München verbundene Künstlerpersönlichkeiten nebeneinander- und gegenüberstellt. Insgesamt 170 Exponate veranschaulichen dabei den lebendigen Dialog dieses engagierten Künstlerpaares, das in den Avantgarde-Kreisen des beginnenden 20. Jahrhunderts ebenso Furore machte wie ihr Zeitgenosse Albert Weisgerber.

Vor diesem besonderen Hintergrund bietet die Biosphären-VHS St. Ingbert in Kooperation mit der Albert Weisgerber Stiftung am Dienstag, 28. Dezember 2021, die einmalige Gelegenheit, „zwischen den Jahren“ herausragende Kunstwerke kennenzulernen und darüber hinaus mehr über die Lebenswelten der „Belle Epoque“ zu erfahren. Dabei werden im Rahmen eines begleiteten Museumsbesuchs Bezüge zu Albert Weisgerbers Heimatstadt hergestellt und erschließt sich über die Sammlung des legendären St. Ingberter Kunstsammlers Franz Josef Kohl-Weigand und Albert Weisgerbers Gemälde „Jahrmarkt in St. Ingbert“ ebenso unmittelbar wie eingehend die Komplexität der „Restitutions- und Raubkunst-Recherchen“ deutscher Museen. Daneben verspricht dieser ungewöhnliche Nachmittag in den Räumlichkeiten der vom renommierten St. Ingberter Architekten Hanns Schönecker entworfenen Modernen Galerie auch ansonsten allerlei anregende Begegnungen und großartige, nachhaltige Eindrücke.

Im Anschluss besteht bei Interesse Gelegenheit, im benachbarten Saarländischen Künstlerhaus einige der für den trinationalen „Prix Robert Schuman“ ausgewählten Werke zu sehen, mit denen Kunstschaffende aus der „Quattropole“-Region ein faszinierendes Schlaglicht auf das kreative Spannungsfeld zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg werfen.

Treffpunkt ist am Haupteingang, Bismarckstr. 11 – 15, Saarbrücken. Die Gebühr einschließlich Museumsbesuch beträgt 6 € pro Person. Es gelten die tagesaktuellen Pandemievorschriften (derzeit „2G plus“ und Maskenpflicht).

Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 22. Dezember 2021, auf der Internetseite der VHS: www.vhs-igb.de.

Ansprechpartner: Frank Ehrmantraut, Tel. 06894 13-726, E-Mail: vhs@st-ingbert.de

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