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Cross‐Border‐Journalismus in Europa und im Saarland

Grenzüberschreitende Recherchen von investigativen Journalisten sorgen immer wieder für Schlagzeilen – sei es zu den Steuertricks großer Konzerne, der prekären Arbeit in Europa oder dem Einfluss der Mafia in Deutschland.

Doch was passiert eigentlich, bevor die großen Schlagzeilen erscheinen? Wie lassen sich internationale Recherchen organisieren und methodisch strukturieren? Was können wir von Lux‐Leaks, Paradise Papers & Co. lernen? Diesen Fragen werden wir im Gespräch mit der Journalistin Brigitte Alfter nachgehen.

Nicht jede grenzüberschreitende Recherche muss jedoch investigativ sein. Gerade im Saarland – mitten in Europa gelegen – gibt es viele spannende Themen und Geschichten, für die sich ein Blick in die Nachbarländer lohnt. Deshalb fragen wir im Gespräch mit der Journalistin Lisa Huth vom Saarländischen Rundfunk weiter: Wie finde ich Journalisten in anderen Ländern, die mit mir zusammenarbeiten könnten? Welche Besonderheiten gelten in der Region SaarLorLux? Wie können wir recherchieren, wenn wir keine Journalisten sind? Und wie kann die Gesellschaft vom Cross‐Border‐Journalismus und einer vitalen europäischen Öffentlichkeit profitieren?

Anmeldung bei der LMS unter https://www.lmsaar.de/medienkompetenz/seminarprogrammnach‐ datum/?mkz‐action=details&seminarid=388

Während der Veranstaltung werden Foto‐ und Filmaufnahmen gemacht. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie Ihre Einwilligung zur Veröffentlichung von Abbildungen Ihrer Person.

Die  Referentinnen:

Brigitte Alfter wuchs in Deutschland auf und studierte Journalismus an der Dänischen Hochschule für Journalismus (Journalistin B.A. 1997) sowie an der Universität Süddänemark (M.A. in European Journalism 2014). Nach einer Laufbahn in dänischen Medien von der Lokalreporterin Mitte der 1990er‐Jahre bis zur Brüssel‐Korrespondentin einer anerkannten Tageszeitung konzentrierte sie sich ab 2008 auf den Recherchejournalismus in internationalen Teams sowie auf den Aufbau einer Förderorganisation für europäischen Journalismus, den Journalismfund.eu, wo sie die redaktionelle Arbeit leitet. Im vergangenen Jahr erschien ihr Lehrbuch „Grenzüberschreitender Journalismus. Handbuch zum Cross‐Border‐Journalismus“ im Herbert von Halem Verlag, Köln. Mehr Informationen: www.alfter.dk

Lisa Huth ist Frankreich‐ und SaarLorLux‐Reporterin für den Saarländischen Rundfunk und moderiert u.a. das deutsch‐französische Magazin „ici et là“. Sie ist zuständig für die Koordinierung der Frankreich‐Berichterstattung im SR‐Hörfunk, arbeitet als Dozentin für grenzüberschreitenden Journalismus in Metz und organisiert deutsch‐französische Déjeuners für grenzüberschreitend Arbeitende. Zwischen 1998 und 2007: Vertretung der ARDGruppenkorrespondenten von RBB, SR, HR und RB in Paris. In den 90ern: Reportagen aus Nahost und dem Bosnienkrieg. In den 80ern: Freie Mitarbeit bei dpa, einem französischen Privatradio und der Saarbrücker Zeitung. Volontariat bei der Saarland Zeitung, dem Express Neue Presse und der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Studium: Theologie (Diplom), Französisch, Deutsch und Spanisch.

Der Abend ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe Reporterfabrik Lokaltermin, die von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird.

Er wird vom gemeinnützigen Recherchezentrum CORRECTIV in Kooperation mit der Landesmedienanstalt Saarland angeboten.

Die Veranstaltung richtet sich an Journalisten, Volontäre, Bürgerreporter und Vereine.

Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen, mit den Referentinnen und uns ins Gespräch zu kommen, zu diskutieren und sich zu vernetzen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Mehr Informationen zur Reporterfabrik: https://correctiv.org/reporterfabrik/ Mehr Informationen zu CORRECTIV: https://correctiv.org/ Mehr Informationen zur Landesmedienanstalt Saarland: https://www.lmsaar.de/

 

 

PM: T. Syrowatka, LMSaar

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