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Das Weihnachtsoratorium mit der Evangelischen Kantorei

Wann:
7. Dezember 2014@17:00
2014-12-07T17:00:00+01:00
2014-12-07T17:30:00+01:00
Kontakt:
Martin-Luther-Kirche St. Ingbert
06894/52985

Im Weihnachtskonzert am Sonntag, dem 7. Dezember, 2. Advent, 17.00 Uhr wird mit Arcangelo Corellis verzauberndem Weihnachtskonzert mit der berühmten Pastorale am Ende der Komposition mit ihrem wiegenden ‚Siziliano-Rhythmus’ im besonderen Maß weihnachtliche Stimmung verbreitet.
Als chorischer Schwerpunkt ist das in Deutschland lange wenig beachtete Weihnachtsoratorium von  Camille Saint Saens (1835-1921) zu hören. Der französische Komponist wirkte ab 1858 an der Kirche La Madeleine in Paris als Organist, eine Stellung, die er zwanzig Jahre innehaben sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt war er bereits als Komponist dreier Sinfonien und einer Messe hervorgetreten. Im Advent 1858 komponierte er innerhalb von nur zwölf Tagen sein Oratorio de Noel op. 12. Die Komposition wurde am 15. Dezember abgeschlossen und am folgenden zweiten Weihnachtstag in der Madeleine uraufgeführt. Gewidmet ist sie seiner Schülerin Madame de Vicomtesse de Grandval.

Ganz dem lyrisch-expressiven, klangzarten romantischen Stil verpflichtet, machen Klangschönheit und Melodienreichtum das Weihnachtsoratorium zu einem bezaubernden Werk, das seit einigen Jahren auch im deutschen Sprachraum des Öfteren aufgeführt wird.

Mit knapp zwanzig Jahren komponierte Gabriel Fauré (1845-1924) das Cantique de Jaen Racine op. 11 für gemischten Chor, von einer vom Bühnendichter Jaen Racine aus dem lateinischen übersetzten Hymne inspiriert. Mit diesem Werk, das die Würde und die vollendete Einfachheit des 1887 komponierten Requiems ankündigte, schloss Fauré ein elfjähriges Studium an der Ecole Niedermeyer in Paris ab. Ein Jahr später, am 11. August 1866, wurde das Werk zur Einweihung der von Louis Debierre erbauten Orgel in der Abtei Saint Sauveur in Montevilliers in einer Bearbeitung für Streicher und Orgel uraufgeführt.

„Mit Serenity wollte ich eine symphonische a cappella-Musik schreiben mit
hingebungsvollem Empfinden, ebenso wie eine Reihe meiner neueren Chorwerke wie Dark Night oft the Soul, Phoenix and The Spheres. Ich mag einen warmen, sanften Klang, der ein Gefühl von Raum und Beschwörung vermittelt und doch auch irgendwie ganz persönlich anspricht. Vor allem aber wollte ich mit diesem Stück etwas schreiben, das tief aus meinem Herzen kommt ohne Heuchelei und Filter.“
So Ola Gjeilo (freie Übersetzung) über das 2006 komponierte O Magnum Mysterium für acht-stimmigen Chor und Solo-Cello.

Ola Gjeilo wurde 1978 in Norwegen geboren und ging 2001 nach New York, um ein Studium für Komposition an der Juillard School aufzunehmen, das er 2006 mit einem Diplom abschloss, unterbrochen von einem zweijährigen Studium am Royal College of Music in London. Seine Werke werden in aller Welt aufgeführt und 2007 erschien sein erstes CD-Album. Fünf Jahre später folgten mit Piano Improvisations und Nothern Ligths zwei weitere CD´s. Seine kompositorischen Schwerpunkte liegen in der Chor- und Klaviermusik.
Ola Gjeilo lebt und arbeitet derzeit in New York.

Die Ausführenden sind Anne Kathrin Fetik, Sopran, Angela Lösch, Alt, Alexander Wendt, Tenor, Stefan Röttig, Bass, Gabor Szarvas , Violoncello und Christian von Blohn, Orgel.
Es singt die Evangelische Kantorei St. Ingbert und es spielt ein Orchester aus Musikern der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Die Leitung hat Carina Brunk.

Zu diesem Musikgenuss lädt der Freundes- und Förderkreis für Kirchenmusik und die Kantorei ganz herzlich ein. Eintrittsprogramme zum Preis von 12,- Euro (ermäßigt 10,- Euro) sind  im Vorverkauf ab 21. November bei den Mitgliedern der Evangelischen Kantorei und bei der Buchhandlung Friedrich sowie an der Abendkasse erhältlich.

Weitere Informationen zum Konzert gibt es telefonisch unter 06894/52985 sowie im Internet unter www.EvangelischeKantorei.de.

 

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