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Die Ehe der Maria Braun

Wann:
21. Juni 2020 um 20:00 – 22:00
2020-06-21T20:00:00+02:00
2020-06-21T22:00:00+02:00

Zum 75. Geburtstag: Fassbinders schräges Meisterwerk zur Nachkriegsgeschichte: Im Mai des Jahres 1945 geboren, hat der Filmemacher Rainer Werner Fassbinder mit “Die Ehe der Maria Braun”

einen Film mit dem Fokus auf der deutschen Nachkriegszeit inszeniert, der weltweit zu einem beachtlichen Erfolg wurde und ganze Heerscharen von international renommierten Kritikern schwärmen ließ. Es ist zuvorderst die Schauspielerin Hanna Schygulla als Maria Braun mit ihrem ganz eigenen Stil zwischen energischer Entschlossenheit, verführerischer Verletzlichkeit und robuster Raffinesse, die diese sehr persönliche Geschichte innerhalb der deutschen Historie aus weiblichem Blickwinkel prägt.

Für diese außergewöhnliche darstellerische Leistung wurde die mittlerweile 66jährige Künstlerin, deren Karriere nach diesem Film auch in internationalen Dimensionen geradezu explodierte, im Rahmen des Wettbewerbs der Berlinale 1979 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet sowie mit dem Filmband in Gold.

(BRD 1978) Regie: Rainer Werner Fassbinder, Buch: Peter Märthesheimer, Pea Fröhlich, nach einer Idee von Rainer Werner Fassbinder, Kamera: Michael Ballhaus, Musik: Peer Raben, Schnitt: Juliane Lorenz und Franz Walsch (alias Fassbinder), Kostüme: Barbara Baum, mit Hanna Schygulla (Maria) Klaus Löwitsch (Hermann) Ivan Desny (Oswald) Gottfried John (Willi) Gisela UhIen (Mutter) Günter Lamprecht (Wetzel) George Byrd (Bill) Elisabeth Trissenaar (Betti) Isolde Barth (Vevi) Peter Berling (Bronski) Sonja Neudorfer (Rotkreuzschwester) Liselotte Eder (Frau Ehmke) Volker Spengler (Schaffner) Karl-Heinz von Hassel (Staatsanwalt) Michael Ballhaus (Anwalt) Christine Hopf-de Loup (Notarin) Hark Bohm (Senkenberg) Horst Dieter Klock (Mann mit Auto) Günther Kaufmann (GI im Zug) Bruce Low (Ami auf der Konferenz) Rainer Werner Fassbinder (Schwarzmarkthändler) Claus Holm (Arzt) Anton Schirsner (Opa Berger) Hannes Kaetner (Standesbeamter) Martin Häussler (Reporter) Norbert Scherer (1. Wärter) Rolf Bührmann (2. Wärter) Arthur Glogau (3. Wärter)

Aus gegebenem Anlass und zu Ihrer Sicherheit kann die Kinowerkstatt bis auf Weiteres nur begrenzt Sitzplätze (ca. 15 – 25) bereit stellen, um die entsprechenden Sicherheitsabstände einhalten zu können. Gebeten wird daher, vor dem Besuch telefonisch unter der Nummer 06894/36821 zu reservieren. Das Büro ist Montag bis Freitag von 9 bis 13:30 Uhr besetzt. Alternativ können Sie Ihre Reservierungen auch gerne per Email an kinowerkstatt@gmx.de senden. Vorerst findet aus Sicherheitsgründen leider kein Getränkeausschank statt, sie können gerne etwas mitbringen.

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