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„Diplomatie“ – neuer Film von Volker Schlöndorff

Wann:
2. November 2014@20:00
2014-11-02T20:00:00+01:00
2014-11-02T20:30:00+01:00

„Brennt Paris ? “ – das ist die zentrale Frage, um die es in Schlöndorffs Film „Diplomatie“ geht.

(Deutschland / Frankreich 2014 – 84 min. – Regie: Volker Schlöndorff – Drehbuch: Cyril Gely, Volker Schlöndorff – Produktion: Marc de Bayser, Frank Le Wita – Kamera: Michel Amathieu – Schnitt: Virginie Bruant – Musik: Jörg Lemberg , Darsteller:  Niels Arestrup, André Dussollier, Robert Stadlober, Burghart Klaußner, Lucas Prisor, Paula Beer, Thomas Arnold, Jean-Marc Roulot, Johannes Klaußner, Charlie Nelson, Tristan Robin, Stefan Wilkening. Hitler wollte die französische Hauptstadt zerstören, aber der deutsche Stadtkommandant widersetzte sich. Volker Schlöndorff stellt sich in seinem neuen Film „Diplomatie“ vor, wie es dazu kam. Hitler habe die Schönheit von Paris immer bewundert, heißt es, und er träumte davon, dass Berlin einmal genauso schön würde, nur größer. Aber im Sommer 1944 war ein Großteil Berlins nur noch ein rauchendes Trümmerfeld, und die Alliierten standen kurz davor, Paris von der deutschen Besatzung zu befreien. Das konnte aus Sicht des Führers nur eines bedeuten: Bevor er die französische Hauptstadt aus den Händen gibt, lässt er sie lieber ausradieren. Louvre, Notre Dame, Eiffelturm – alles sollte brennen, nichts sollte bleiben. Der entsprechende Führerbefehl vom 23. August 1944 ist überliefert, aber es ist nicht ganz klar, warum er nicht befolgt wurde. Dietrich von Choltitz, der kommandierende General von Groß-Paris, kapitulierte stattdessen am 25. August, und Paris blieb so schön, wie es heute noch ist. Aber wer oder was hat Choltitz dazu bewogen?

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