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Ein Höhepunkt im Kinojahr 2017: Nosferatu

Wann:
27. Oktober 2017@20:00
2017-10-27T20:00:00+02:00
2017-10-27T20:15:00+02:00
Kontakt:
PLAN-events GmbH
06894-5906720

NOSFERATU – FILMPHILHARMONIC EDITION. Der Stummfilmklassiker auf Riesen-Leinwand mit Live-Begleitung des Saarländischen Staatsorchesters.

Am Freitag, 27. Oktober ist das Saarländische Staatstorchester unter dem Dirigat von Stefanos Tsialis um 20.00 Uhr mit einem ganz besonderen Konzert zu Gast in der historischen Industriekathedrale / Alte Schmelz in St. Ingbert: Das Staatsorchester begleitet live den Stummfilmklassiker »NOSFERATU«, der auf einer Riesenleinwand gezeigt wird.

NOSFERATU wurde im Laufe der Filmgeschichte zwar häufig zitiert und oft kopiert, gilt jedoch immer noch als der Klassiker des Gruselfilms schlechthin. Nach Motiven des Romans DRACULA von Bram Stoker verfasst Henrik Galeen das Drehbuch für Friedrich Wilhelm Murnaus düsteres Filmschauspiel über einen grauenhaften Vampir, der in Gestalt des Grafen Orlok in eine Kleinstadtidylle eindringt. Der Unheimliche verbreitet Pest und Tod, bis sich eine junge Frau opfert und ihn den Sonnenaufgang vergessen lässt.

Murnau inszeniert im Stil des deutschen expressionistischen Films das Mystische, das Grauen auf sublime Weise. Der Film begleitet den Protagonisten mit zitternden Lichtreflexen, lässt ihn in Zeitlupe agieren, vergrößert seinen Schatten, spielt mit der Angst. James Bernard vertonte unzählige englische Horror- und Gruselfilme der 1950er- und 1960er- Jahre und wurde berühmt für den „Hammer-Horror-Sound“. Er interpretiert Murnaus Meister¬werk als klassischen Horrorfilm, getreu dem Untertitel „Symphonie des Grauens“.

Die zeitgenössische Ensemble-Fassung von Michael Obst aus dem Jahr 2003 erzeugt einen faszinierenden Kontrast zu dem alten Filmmaterial. Die einzelnen Bilder werden von der Kom¬position sehr fein abgenommen und farbig instrumentiert. Flächig und atmosphärisch breitet sich die – für eine zeitgenössische Komposition vergleichsweise einfach zu spielende – Musik aus und erzeugt eine subtile Spannung.

Freitag, 27. Oktober 2017, 20.00 Uhr
Industriekathedrale – Alte Schmelz, St. Ingbert
Einlass: 18.30 Uhr, Einführungsvortrag: 19.00 Uhr
Dirigent: Stefanos Tsialis
Tickets ab sofort an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich

Vor dem Konzert findet um 19.00 Uhr ein Einführungsvortrag zum Film statt, Beginn der Vorstellung ist um 20.00 Uhr. Karten in vier Preiskategorien sind an allen bekannten VVK-Stellen sowie über www.ticket-regional.de erhältlich. Weitere Infos unter www.plan-events.de.

Eine Kooperation der PLAN-events GmbH und des Saarländischen Staatstheaters in Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie FILMPHILHARMONIC EDITION. Präsentiert wird das Event vom Wochenspiegel.

Veranstalter:
PLAN-events GmbH
Saarbrücker Str. 38k
66386 St. Ingbert
Tel. 06894-5906720
info@plan-events.de
www.plan-events.de

JAMES BERNARD – Komponist

Biographie

James Bernard (1925 – 2001) kam mit einer beneidenswerten Ausbildung zum Film. Er studierte am Royal College of Music unter dem bekannten Komponisten Herbert Howell, später verfeinerte er seine Musical-Bildung unter der Vormundschaft von Imogen Holst. Aufträge für Partituren zu Radiospiele erweckten die Aufmerksamkeit von John Hollingsworth, dem Musik-Direktor der Hammer Films. Dieser gab dem aufstrebenden jungen Komponisten den Auftrag, die Filmmusik zu „The Quatermass Experiment“ (1955) zu schreiben. Dies sollte der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit kennzeichnen, in der James Bernard in den 50er und 60er Jahren seinen Beitrag zu unzähligen Horror- und Gruselfilmen beisteuerte.

Der Zeitpunkt von Bernards Einstieg in diese Filmgesellschaft war äusserst günstig. Hammer Films war früher lediglich bekannt für Low-Budget-Filme im Thriller-Genre. Nun begann sie, mit einer Serie von Horror-Filmen, den Markt zu erobern. Schon bald wurde Hammer und Horror zu einem Synonym und Inbegriff für eine grosse Anzahl begieriger Zuschauer in der ganzen Welt. Ein wichtiges Element für diesen Erfolg war der umsichtige Gebrauch der Filmmusik. Die meisten der frühen Horror- und Fantasy-Filme sowie die späteren renommierteren Filme wurden von James Bernard vertont, der der Haus-Komponist der Hammer Films wurde und dessen Musik schon bald als „The Sound of Hammer“ bezeichnet wurde. Dies war vor allem deshalb möglich, weil er seine Musikrichtung sehr individuell gehalten hat und absolut passend war für dieses Genre. Neben James Bernard unterhielt Hammer Films auch einen Stab an Schauspielern, die immer wieder Auftritte hatten, u.a. Peter Cushing, Christopher Lee und Oliver Reed.

Quelle: www.cyranus.ch

 

PM: S. Koch

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