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Film & Diskussion: „Count-Down am Xingu“

Wann:
12. Oktober 2018 um 20:00
2018-10-12T20:00:00+02:00
2018-10-12T20:15:00+02:00
Preis:
Kostenlos

Am Montag, 12. November, zeigen die KEB Saarpfalz, die Stadt St. Ingbert, der Weltladen St. Ingbert und das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. um 20 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert den Dokumentarfilm „Count-Down am Xingu“.

Der Eintritt ist frei.

Es geht in „Count-Down am XINGU“ um den Bau des sehr umstrittenen Staudamms Belo Monte am Amazonasfluss Xingu. Der Staudamm ist der drittgrößte der Welt und das größte Bauprojekt Brasiliens, über 10 Milliarden Euro schwer. Doch Korruptionsskandale, Umweltzerstörung, der Staudammwahn multinationaler Konzerne und massive Rechteverletzungen an der indigenen Bevölkerung zeichnen dieses Megaprojekt aus.
Für den Staudamm wurden viele Hektar Urwald gerodet, Indigene und Fischer vertrieben, 40 000 Menschen zwangsumgesiedelt. Hinter den Kulissen geht es um milliardenschwere „Extraprofite“ für Baufirmen und Politiker. Auch europäische Weltfirmen wollen kräftig mitverdienen. „Ohne Korruption wäre Belo Monte nicht gebaut worden“, sagt der katholische Bischof Erwin Kräutler. „Alles gegen das Gesetz“, so die zuständige Staatsanwältin. Inzwischen ist Belo-Monte fertig gebaut. Doch der Konflikt geht weiter. Zahlreiche weitere Staudämme sollen im Amazonasgebiet gebaut werden.

Die dokumentarische Langzeitbeobachtung von Regisseur Martin Kessler bietet einen Einblick in den facettenreichen Konflikt um Großstaudämme im Amazonasgebiet – und zeigt globale Zusammenhänge auf.

Anschließend diskutiert der Eine Welt-Regionalpromotor Saar Ost, Axel Stirn, mit dem Publikum.

Der Film und die Vorführung werden durch die Europäische Union im Rahmen des Projektes „Change the Power – (Em)power to change“ gefördert. Mehr Infos: www.nes-web.de

Ein Teil dieser Aktivitäten werden im Rahmen des Projekts: „Change the Power – (Em)Power to Change: Local Authorities towards the SDGs and Climate Justice“ mit Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt. Für den Inhalt dieser Aktivitäten ist allein das NES e.V. verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden.

 

PM: Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V.

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