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Flammeninferno in Dresden und andere Kriegserlebnisse

Wann:
8. Mai 2017@19:30
2017-05-08T19:30:00+02:00
2017-05-08T19:45:00+02:00
Wo:
Kulturhaus
Annastraße 30
66386 St. Ingbert
Deutschland
Kontakt:
Biosphären-VHS St. Ingbert
06894/13-723, Fax: 06894/13-722

Wenn Zeitzeugin Ilse Hasse am Montag, 8. Mai um 19.30 Uhr, aus ihren Texten vorliest, entstehen längst vergangene Zeiten zu neuem Leben.

Dank eines nimmermüden Geistes ist die 94-jährige Seniorin aus Reichenbrunn noch immer bestens in der Lage, aus ihrem bewegten Leben zu erzählen. Mit fester Stimme kann sie ihre eigenen eindringlichen Kurzgeschichten vortragen, die sie in einer fesselnden, bildhaften Sprache verfasste und mit eigenen Bildern illustrierte. Dabei stützte sie sich auf ihre Tagebücher, in denen sie unzählige Erlebnisse vor dem Vergessen bewahrte: Ihre Kindheit und Jugend in Hamburg und Berlin, das Abitur, die Zeit im Arbeitsdienst, ihre Ausbildung zur Buchhändlerin in Berlin und Dresden, wo sie den dramatischen Tag des Feuersturms am 13. Februar 1945 hautnah miterlebte, sowie die Flucht zu Fuß nach Hamburg und die Zeit danach.

Zeitzeugin Ilse Hasse

Bei dieser Lesung geht es in erster Linie um ihre Erlebnisse vor und während des Zweiten Weltkriegs. Als Zeitzeugin kann Ilse Hasse authentisch berichten, wie sie diese Zeit erlebte, von ihren Ängsten und kleinen Freuden erzählen. Ergänzend wird Armin Herrmann die Geschehnisse jener Jahre aus Sicht des Historikers kommentieren, so dass ein umfassender Einblick möglich wird. Das alles verspricht einen interessanten, spannenden Abend, der menschliches Erleben mit düsterem, aber erinnerungswürdigem Zeitgeschehen ergänzt.

Die Veranstaltung findet im Kulturhaus, Annastr. 30, statt.

Ilse Hasse wurde 1923 in Hamburg geboren. Sie lebte in Hamburg, Berlin und Dresden, bevor sie mit ihrem Mann, dem promovierten Philosophen Mogens, 1952 nach Mexiko auswanderte. Dort verbrachtes sie fast 60 Jahre ihres Lebens, zog drei Kinder groß und arbeitete 20 Jahre als Assistentin einer Astronomie-Professorin. Ihr Mann starb 1980, doch Ilse Hasse kehrte erst 2009 wieder nach Deutschland zurück. Seither lebt sie in Reichenbrunn. In all den Jahren hat sie nie aufgehört, Tagebuch zu schreiben und zu malen.

Eine Veranstaltung der VHS mit freundlicher Unterstützung des Heimat- und Verkehrsvereins St.Ingbert.

Weitere Informationen bei der Geschäftsstelle der Biosphären-VHS St. Ingbert, Kaiserstr. 71, Tel. 06894/13-723, Fax: 06894/13-722 oder vhs@st-ingbert.de.

 

PM: Stadt St. Ingbert

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