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Französische Filmtage in der Kinowerkstatt

Wann:
3. Februar 2017@19:00
2017-02-03T19:00:00+01:00
2017-02-03T19:15:00+01:00
Preis:
15€
Kontakt:
W. Kraus

Alle Jahre wieder: Französische Filme im O-Ton in der Kinowerkstatt! Das Programm der 21. französischen Filmtage 2017:

„Un Barrage contre le Pacifique“, OmU (Freitag, 3. Februar, 19 Uhr)

„Le siècle de Duras“ (Das Jahrhundert der Duras), OmU (Samstag, 4. Februar, 18 Uhr)

„Hiroshima mon amour“, OmU (Samstag, 4. Februar, 20 Uhr)

„Der Vorname“ (Le Prénom), OmU (Sonntag, 5. Februar, 11 Uhr)

„Des Journées entières dans les arbres“ (Ganze Tage in den Bäumen), OmU (So. 5. Feb. 18 Uhr)

„Une aussi longue absence“ (Noch nach Jahr und Tag), OmU (So. 5. Feb. 20 Uhr)

„On connaît la chanson“ (Das Leben ist ein Chanson), OmU (Mo. 6. Feb. 20 Uhr)

Am ersten Februar – Wochenende, von Freitag, 3. Februar bis Montag, 6. Februar 2017, finden zum 21. Mal die französischen Filmtage in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, statt.

Sie geben wie immer Einblicke in das französische Filmschaffen – Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Schaffen von Marguerite Duras, der bedeutenden französischen Autorin von Romanen, Theaterstücken und Drehbüchern, deren Todestag sich 2016 zum 20. Mal jährte.

Die Schirmherrschaft hat Mme Catherine Robinet, Generalkonsulin Frankreichs im Saarland, die nach dem Eröffnungsfilm persönlich zum traditionellen Vin d’honneur einlädt. Unterstützt werden die französischen Filmtage wie gewohnt vom Institut d’Etudes françaises in Saarbrücken.

Zur Einführung in ihr Werk dient die spannende ARTE – Dokumentation „Das Jahrhundert der Duras“. Geschildert wird ihr lebenslanges Engagement gegen den Kolonialismus (Indochina, Algerien) und ihr politischer Kampf gegen die Ideen und Ziele der extremen Rechten.
Aus ihrem umfangreichen Schaffen werden einige markante Beispiele gezeigt: Eröffnungsfilm ist „Un Barrage contra le Pacifique“: Die Geschichte einer Witwe und ihrer heranwachsenden Kinder im Indochina der 30er Jahre. „Hiroshima, mon amour“, ein Klassiker, der die Erinnerungen an die vergangenen Kriege (die Atombombe von Hiroshima, die Besatzung in Frankreich von 1940 – 1944) wachruft. In „Des Journées entières dans les arbres“ versucht eine alte Dame in das, wie sie meint, liederliche Leben ihres erwachsenen Sohnes einzugreifen. In „Une aussi longue Absence“ versucht eine Pariser Bistro-Wirtin herauszufinden, ob ein Clochard, der täglich an ihrem Lokal vorbeigeht, wirklich ihr seit 15 Jahren vermisster Ehemann ist.

Als Ergänzung des Programms werden einige sehenswerte und erfolgreiche Kinoproduktionen der letzten Jahre präsentiert: In der Sonntagsmatinée um 11 Uhr, läuft die Komödie „Der Vorname“, in der einige Pariser Bildungsbürger über die simple Frage streiten, ob man heutzutage für einen Jungen den Vornamen „Adolf“ wählen kann. (Diese Geschichte wurde im November in St. Ingbert als Bühnenstück aufgeführt).

Lebhaft geht es in dem Spielfilm „Copacabana“ zu, in dem eine ausgeflippte Mutter (Isabelle Huppert) und ihr braves Töchterlein mit viel Mühe versuchen müssen, miteinander auszukommen. Ob es ihnen gelingt, bleibt lange ungewiss.

Den Abschluss bildet „On connaît la chanson“ von Alain Resnais, in dem es um die schwierige Suche nach einer Wohnung im teuren Paris geht, die mit verschiedenen Verwicklungen verbunden ist. Der Witz dieses Films besteht darin, dass in die Dialoge immer wieder Zitate aus bekannten Chansons eingebaut sind.

Die Filme werden in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt oder sind in deutscher Sprache kommentiert.

Filme und Zeiten:

Freitag, 03.02.2017
19:00 Eröffnungsfilm:
Un Barrage contre le Pacifique
Frankreich-Belgien / 2008 / 1h55 / Regie: Rithy Panh Mit:Isabelle Huppert, Gaspard Ulliel,Astrid Bergès-Frisbey, Randal Douc, … Nach dem gleichnamigen Roman („Heiße Küste“) von M.Duras.

Samstag, 04.02.2017
18:00 Le siècle de Duras (Das Jahrhundert der Duras)
Frankreich / 2014 / 0h53
Regie: Pierre Assouline, Deutschsprachige Fassung

Samstag, 04.02.2017
20:00 Hiroshima mon amour
Frankreich-Japan / 1959 / 1h32 / S&W / Regie: Alain Resnais / Drehbuch: M.Duras
Mit: Emmanuelle Riva, Eiji Okada, …Nach dem gleich-namigen Roman von Marguerite Duras.
Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Sonntag,05.02.2017
11:00 Le prénom (Der Vorname)
Frankreich / 2012 / 1h49, Regie: Alexandre De La Patellière, Matthieu Delaporte Nach ihrem gleichnamigen Theaterstück. Mit: Patrick Bruel, Valérie Benguigui, Charles Berling, Guillaume Tonquédec, …Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Sonntag,05.02.2017
18:00 Des Journées entières dans les arbres (Ganze Tage in den Bäumen)
Frankreich / 1977 / 1h37, Regie und Drehbuch: M.Duras. Nach ihrer gleichnamigen Erzählung von 1954 und dem Bühnenstück von 1965. Mit:Madeleine Renaud, Bulle Ogier,Jean-Pierre Aumont, Yves Gasc
Originalfassung mit deutschsprachigem Kommentar

Sonntag,05.02.2017
20:00 Une aussi longue absence
Frankreich-Italien / 1960 / 1h34 / S&W/ Regie: Henri ColpiDrehbuch:Henri Colpi, M.Duras, Gérard Jarlot. Mit: Alida Valli, Georges Wilson,…Originalfassung mit deutschsprachigem Kommentar

Montag,06.02.2017
20:00 On connaît la chanson (Das Leben ist ein Chanson)
Frankreich / 1997 / 2h00, Regie: Alain ResnaisDrehbuch: Agnès Jaoui, Jean-Pierre Bacri. Mit: Sabine Azéma, Pierre Arditi, André Dussollier, Lambert Wilson, Jean-Pierre Bacri, Agnès Jaoui, …
Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Preise:
Festivalkarte, carte festival 15 Euro
Einzeln 4 Euro
Mitglieder 3 Euro
Schüler/Studenten 2,50 Euro
Frühstück (Sonntag) + 5 Euro

 

PM: W. Kraus, Kinowerkstatt St. Ingbert

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