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Igor Levit. No Fear.

Wann:
27. November 2022 um 19:00
2022-11-27T19:00:00+01:00
2022-11-27T19:15:00+01:00
Wo:
Kinowerkstatt St. Ingbert
Pfarrgasse 49
66386 St. Ingbert
Deutschland

Heute um 19 Uhr läuft ein weiteres Mal der Film von Regina Schilling über Igor Levit, der zu den besten Pianisten seiner Generation gehört. Doch sein Wirken geht weit

über die Musik hinaus: Er erhebt seine Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Art von Menschenhass. Er engagiert sich für den Klimaschutz und tritt für die Demokratie ein.

Wenn Levit anfängt zu spielen, etwa bei einem Konzert zum Release seines neuen Albums, wird dies nicht nur fragmentarisch, sondern erfreulich umfassend eingefangen. Levit bezeichnet die Kompositionen Beethovens an einer Stelle als „furchtlose Musik“ – und auch sein eigenes Spiel lässt diese Furchtlosigkeit in jedem Moment erkennen.

„Igor Levit. No Fear“. kommt ohne klassische Talking Heads aus. Niemand muss uns hier die künstlerische Bedeutung Levits erklären. Auch müssen uns keine Erzählstimme oder Texttafeln über Levits Biografie informieren. Indem Schilling und ihr Kamerateam bei Interviews in Berlin dabei sind, erfahren wir en passant vieles über ihn. Anderes teilt sich völlig von selbst durch den genauen Blick des Films mit. Wenn Levit anfängt zu spielen, etwa bei einem Konzert zum Release seines neuen Albums, wird dies nicht nur fragmentarisch, sondern erfreulich umfassend eingefangen. Levit bezeichnet die Kompositionen Beethovens an einer Stelle als „furchtlose Musik“ – und auch sein eigenes Spiel lässt diese Furchtlosigkeit in jedem Moment erkennen.

Ferner handelt es sich hier um ein spannendes Zeitdokument. Als das Jahr 2020 anfängt, geht es Levit nach eigener Aussage nur darum, die kommenden zwölf Monate zu überstehen. Er habe „sehr, sehr viel zu spielen“; 108 Konzerte seien geplant. Während einer Taxifahrt versucht er zum Ausdruck zu bringen, wie unwohl er sich gerade fühlt. In schnellen, rhythmischen Schnitten erfasst der Film den Stress, den ein solches Tournee-Leben mit sich bringt. In radikaler Ehrlichkeit schildert der Pianist, wie er nach einem Konzert im Hotelzimmer immer wieder in eine bodenlose Verunsicherung stürze.

Land: Deutschland | Jahr: 2021 | ca. 118 Minuten | FSK: ab 12 Jahre
Regie: Regina Schilling, Kamera: Jule Katinka Cramer, Johann Feindt, Thomas Keller, Piotr Rosolowski, Axel Schneppat, Hajo Schomerus. Schnitt: Carina Mergens

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