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Jazzfilm – Raritäten: „Nina“

Wann:
7. Dezember 2019 um 20:00
2019-12-07T20:00:00+01:00
2019-12-07T20:15:00+01:00

Die nächste Station der von Professor Klaus Huckert kuratierten Reihe „Jazzfilm – Raritäten“ in der Kinowerkstatt St. Ingbert ist am Samstag, den 7. Dezember um 20 Uhr mit dem Film „Nina“ (USA 2016),

Regie: Cynthia Mort mit Zoe Saldana, Mary Pat Gleason, David Oyelowo, Mike Epps, Ronald Guttman – ein Biopic über die hochtalentiertierte Nina Simone, gespielt im Film von Zoe Saldana.
Bereits im Alter von vier Jahren beginnt die in North Carolina geborene Nina Simone (Zoe Saldana) mit dem Klavierspielen. Später gibt die hochtalentierte Frau Unterricht, wodurch sie auch zum Gesang kommt. 1957 veröffentlicht sie schließlich ihr erstes Album, nur kurze Zeit später wird sie von ihren Fans als „Hohepriesterin des Souls“ bezeichnet.

Nina Simone passt in keine der gängigen Musik-Schubladen. Sie sang Jazz – den sie „Black Classical Music“ nannte -, Blues, Folk, Gospel, Protestsong bis hin zum Soul/Pop. Zudem war sie eine klassisch ausgebildete Pianistin, Arrangeurin und Komponistin.

Der Film zeigt den Lebensweg eines zunächst traurigen, kleinen Mädchens aus North Carolina zur Jazzsängerin, Bürgerrechtsaktivistin, „Hohepriesterin des Souls“ und exzessiven Diva. Ihre Lebensstationen finden sich in den USA, Barbados, Liberia, Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und zum Ende ihres Lebens wieder Frankreich. Es existiert eine Doku „What’s happened Miss Simone“ (mit dt. Untertiteln), nächste Woche zu sehen, der ihren Lebensweg exakt beschreibt.

Der Film „Nina“ ist ein Spielfilm: Tryon, North Carolina 1946. Die 13-jährige Eunice Kathleen Waymon (später Nina Simone) wird als musikalisches Wunderkind für klassische Musik gehandelt und soll ein Konzert in ihrem Geburtsort spielen. Die Besucher – meist Weiße – warten gespannt auf die Aufführung. Den afroamerikanischen Eltern von Eunice wird aber nur ein Stehplatz bei einem Konzert ihrer Tochter zugewiesen, während die weiße Zuhörerschaft die besten Plätze belegt hat. Sie sagt dem Publikum, dass sie nur spielen werde, wenn ihre Eltern in der ersten Reihe sitzen dürfen. Als sie dies durchgesetzt hat, entfacht sie ein musikalisches Feuerwerk. In einer zeitlichen Montage springt der Film etwa 20 Jahre weiter in das Jahr 1965. Im Jazz-Mekka New York im Village Gate spielt Nina Simone einen Soul-/R&B-Titel „Feelin‘ good“ mit jazzigen Anklängen. Die Sängerin und Pianistin ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angelangt.

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