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Kinowerkstatt: „Bettina“

Wann:
28. August 2022 um 19:00
2022-08-28T19:00:00+02:00
2022-08-28T19:15:00+02:00
Wo:
Kinowerkstatt
Pfarrgasse 49
66386 St. Ingbert
Deutschland

Der Werdegang der Liedermacherin gehört zu den spannendsten Lebensläufen des 20. Jahrhunderts. Bettina Wegner, geboren 1947 in Westberlin, aufgewachsen in Ostberlin, mit 36 Jahren ausgebürgert, seither „entwurzelt“. Es ist der Weg von einem Kind,

das Stalin glühend verehrte, über eine hoffnungsfrohe Teenagerin, die mit ihren eigenen Liedern eine Gesellschaft mit bauen möchte, hin zu einer beseelten Künstlerin mit einer unerschütterlichen humanistischen Haltung. So heroisch das klingt, so irre und aberwitzig, mühevoll und traurig, hingebungsvoll und vergeblich ist es in den vielen Dingen des Lebens, die zwischen den Liedern eine Biografie ausmachen. Davon erzählt Bettina Wegner, davon erzählt der Film. Bettina Wegners Leben ist zugleich die Geschichte eines Jahrhunderts; es steckt in ihren Knochen, ihrer Seele, ihren Gedanken – und in ihren Liedern.

„Biografien, die sich zwischen Ländern, politischen Systemen und beruflichen Sparten bewegen, können interessante Annäherungen zu historischen Ereignissen ermöglichen. Nicht allein Fakten vermitteln das Bild einer Zeit, sondern auch die lange danach anhaltenden Gefühle ihrer Zeitzeug*innen, in denen sich das Erlebte immer noch und immer wieder einschreibt und fortsetzt. Mit „Bettina“ stellt Lutz Pehnert in einer Mischung aus Interviewsituationen, Aufnahmen von (Fernseh-)Auftritten und Vernehmungsmitschnitten der Staatssicherheit ein Porträt über die Ost-Berliner Musikerin Bettina Wegner zusammen und vermittelt so einen Eindruck davon, was es bedeuten kann, ein Mensch seiner Zeit und der Umstände zu sein.“ (Bianca Jasmina Rauch auf kino-zeit.de)

Im Film „Bettina“ werden Dokumentaraufnahmen aus ihrem Leben gezeigt – sie war mit Thomas Brasch verheiratet und was viele nicht wissen, kurzzeitig mit Oscar Lafontaine liiert.

Lutz Pehnert über seinen Film:
„Bei meiner Begegnung mit Bettina, habe ich sie immer in einer wunderbaren Mischung aus Nachdenklichkeit und Heiterkeit erlebt, als eine Frau mit Humor. Traurig war sie nie. Sie erzählt von ihrer Vergangenheit mit einem natürlichen Gespür für den Aberwitz, den alles Erlebte enthält.“

Land: Deutschland | Jahr: 2022 | ca. 107 Minuten | FSK: ab 0 Jahre
Buch & Regie: Lutz Pehnert, Kamera: Anne Misselwitz, Thomas Lütz, Ton: Johannes Schneeweiß, Schnitt: Thomas Kleinwächter, Musik: Bettina Wegner. Eine Koproduktion der solo:film GmbH mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Verleih von Salzgeber

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