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Kinowerkstatt: Die Beschissenheit der Dinge

Wann:
23. März 2015@20:00
2015-03-23T20:00:00+01:00
2015-03-23T20:30:00+01:00
Kontakt:
Wolfgang Kraus

Am Montag, den 23. März, um 20 Uhr läuft auf vielfachen Wunsch noch einmal der belgische Film “Die Beschissenheit der Dinge” (Belgien 2009).

Kenneth Vanbaeden: Gunther (als Kind), Valentijn Dhaenens: Gunther, Koen De Graeve: Celle, Johan Heldenbergh: Onkel Breejen, Wouter Hendrickx: Onkel Petrol, Bert Haelvoet: Onkel Koen.

Dieser intelligente und unorthodoxe belgische Film von Felix van Groeningen ist der dritte Film in der kleinen belgischen Filmreihe, die mit “Brasserie Romantiek” begonnen hat: Eine urkomische, wie deprimierende Sozialsatire um einen 13-Jährigen, der zwischen seinen nichtsnutzigen Alkoholiker-Onkeln und Vater aufwächst. Der Film wurde in Cannes mit dem Prix “Art et Essai” ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt des Films, dessen Geschichte auf dem autobiografischen Roman von Dimitri Verhulst basiert, stehen vier erwachsene Brüder, die an Nichtsnutzigkeit ihresgleichen suchen: Celle, Petrol, Beefcake und Koen sind arbeitsscheu, faul, gefräßig und haben nur Unsinn im Sinn. Sie belustigen die Bewohner ihrer kleinen belgischen Heimatstadt mit Nacktfahrradrennen, Darts-Spielen mit Billard-Queues oder Wettbiersaufen bis zur Besinnungslosigkeit. Mittendrin ist der 13-jährige Gunther Strobbe, der auf der einen Seite das weinselige Leben ohne Verpflichtungen und Reglementierungen genießt, auf der anderen Seite sich nach einer “normalen” Familie sehnt, die ihm sein Vater Celle nicht geben kann. 20 Jahre später betreibt Gunther – mittlerweile erfolgloser Schriftsteller -seine Art von Vergangenheitsbewältigung und versucht, seine Kindheitserlebnisse zu Papier zu bringen.

Der Regisseur Felix Van Groeningen wird in seiner Heimat als einer der Pioniere der belgischen Nouvelle Vague gefeiert.

 

PM: Wolfgang Kraus

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