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Kinowerkstatt: Hannah Arendt

Wann:
29. November 2015@20:00
2015-11-29T20:00:00+01:00
2015-11-29T20:30:00+01:00
Kontakt:
Wolfgang Kraus

„Der Film spielt in den Jahren 1960 bis 1964. Die Handlung dreht sich um den sogenannten Eichmann-Prozess, der möglich geworden war, nachdem im Mai 1960 der Mossad den in Argentinien untergetauchten Adolf Eichmann nach dem Hinweis von Fritz Bauer nach Israel entführt hatte.

Hannah Arendt schlägt dem Magazin „The New Yorker“ vor, über den Prozess in Jerusalem zu berichten. Der Herausgeber William Shawn ist begeistert über das Angebot der für politisch-historische Analysen geschätzten Denkerin.

Im April 1961 reist Hannah Arendt von New York City nach Jerusalem, wo sie ihren alten Freund Kurt Blumenfeld wiedertrifft. Sie besucht dort alle wichtigen Gerichtsverhandlungen, in denen sie akribisch alles protokolliert. Der Film baut dabei Originalmaterial in die Spielhandlung ein. Adolf Eichmann entpuppt sich im Verlauf des Prozesses nicht als bestialisches Monster, sondern als ein mittelmäßiger Bürokrat, was Hannah Arendt überrascht.“ (Wikipedia)

„Dass der neue Film von Margarete von Trotta […] absolut sehenswert ist, hat vor allem zwei Gründe: Zum einen führt sie mit ‚Hannah Arendt‘ nach Filmen wie ‚Rosa Luxemburg‘ oder ‚Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen‘ ihr thematisches Interesse an einflussreichen Frauen auf hohem Niveau weiter und schafft es, einer bedeutsamen deutschen Philosophin ein filmisches Denkmal zu setzen. Zum anderen zeigt sie dem Zuschauer ein wirksames Gegenmittel gegen das banale Böse: das eigenständige Denken. Diese Erkenntnis wird dem Zuschauer allerdings nicht in den Schoß gelegt. Er muss sie sich erarbeiten.“ (Björn Helbig: Kino-Zeit.de)

 

PM: W. Kraus

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St. Ingberter Anzeiger ·
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