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Kinowerkstatt: Privat Revolutions

Wann:
4. Oktober 2015@18:00
2015-10-04T18:00:00+02:00
2015-10-04T18:30:00+02:00
Kontakt:
Wolfgang Kraus

In aller Munde und Medien ist zur Zeit der Film „Privat Revolutions“ mit dem Untertitel „jung, weiblich, ägyptisch“ – jetzt weiterhin in der Kinowerkstatt, am Sonntag, den 4. Oktober, um 18 Und 20 Uhr, sowie am Montag, den 5. Oktober, um 20 Uhr!

Ein Dokumentarfilm von Alexandra Schneider mit Fatema Abouzeid, Amani Eltunsi, May Gah Alla und Sharbat Abdullah – vier junge Ägypterinnen kämpfen um die Verbesserung ihrer Welt.

Die Frauen: Amani engagiert sich mit ihrer Radiostation und ihrem Verlag für mehr Frauenrechte und stößt als unverheiratete Business-Frau alle vor den Kopf. Fatema versucht ihre politische Karriere bei den Muslimbrüdern mit ihren Verpflichtungen als Mutter zu vereinbaren. Die Nubierin May kündigt ihren Job als Bankerin, um ein Entwicklungsprojekt im konservativen Süden Ägyptens aufzubauen. Sharbat widersetzt sich ihrem Mann sowie ihrem sozialen Umfeld und riskiert alles, indem sie mit ihren Kindern gegen das Regime demonstriert.

„Privat Revolutions“ lief bisher auf zahlreichen Filmfestivals, so beim DOX Copenhagen Int. Filmfestival, beim Kasseler Dokfest, beim Filmfest „FrauenWelten“ in Tübingen, beim Sarajevo Film Festival, beim Crossing Europe Linz (Weltpremiere) und erhielt den Publikumspreis – „this human world 2014″!

Die Regisseurin Alexandra Schneider ist aufgewachsen in Deutschland, USA, Dänemark und Österreich und antwortet auf die Frage, was sie mit der Kamera in den Arabischen Frühling geführt hat: “ Die Neugierde! Ich war sehr berührt von den Themen, für die die Menschen auf die Straße gingen: Themen wie Freiheit, Solidarität, Brüderlichkeit. Der Slogan lautete: „Brot, Freiheit und mehr soziale Gerechtigkeit“. Die Slogans bezogen sich nie „Gegen Mubarak“ oder „gegen etwas“ sondern von Beginn an „für etwas“. Es hat mich persönlich begeistert, dass ganz junge Frauen plötzlich von sich reden machten, und zwar nicht die altbekannten Feministinnen…

 

PM: W. Kraus, Kinowerkstatt

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