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Kinowerkstatt: Rosas Höllenfahrt

Wann:
27. November 2015@19:00
2015-11-27T19:00:00+01:00
2015-11-27T19:30:00+01:00
Kontakt:
Wolfgang Kraus

Wer böse ist, kommt in die Hölle. Dieses und noch viel mehr erfährt man in „Rosas Höllenfahrt“, in dem sich der alternde Rosa von Praunheim auf den Weg macht, um zu erfahren, welches Schicksal ihm bald ins Haus steht.

Rosa von Praunheim hat einen langen Dokumentarfilm zur Geschichte der Hölle gedreht: „Rosas Höllenfahrt“ (Deutschland 2009), 2009 in Koproduktion mit Arte und in Zusammenarbeit mit dem ZDF entstanden, Kamera: Elfi Mikesch mit Eva-Maria Kurz, 2009 in Koproduktion mit Arte und in Zusammenarbeit mit dem ZDF entstanden.

Kamera: Elfi Mikesch mit Eva-Maria Kurz, Hamze Bytyci, Uta Ranke Heinemann, Judith Evers, Anne Gaedcke, Maurice Ittershagen, Thora Kleinert, Gianni Meurer, Michael Steger, Babett Arnold, Melek Diehl, Lars Feistkorn, Alexander Haugg, Anja Karmanski, Marcus Lachmann, Thilo Prothmann, Bernhard Thomany. Es ist seine persönliche Suche nach den Ursprüngen der Seele, nach der Findung von Religionen und den Konzepten der Vergeltung im Jenseits.

Er befragt Theologen, Kulturwissenschaftler, Fundamentalisten und Religionskritiker. Er findet auch in anderen Religionen grausame Höllenvorstellungen, wie im Islam, bei den Hinduisten und selbst bei den Buddhisten gibt es acht kalte und acht heiße Höllen. Auf der anderen Seite sind Höllenbilder in der Popkultur zum großen modischen Spaß geworden, in der Musikszene wie „Black Metal“ zu einer scharfen Kritik an der christlichen Kirche.

Interessant ist, dass modernes Denken die Religion nicht verdrängt hat, im Gegenteil. Das Bedürfnis sich unsterblich zu machen, die Schwierigkeit sich mit dem Tod nicht abzufinden zu können und die Suche nach einer ausgleichenden Gerechtigkeit scheint den Menschen vom Tier zu unterscheiden.

Der Regisseur erkundet sich bei Experten diverser Religionen sowie bei Spezialistinnen wie Viola Altrichter und einer herrlich erfrischenden Uta Ranke Heinemann. „Ein kluger, erhellender Film über die ewige Finsternis.“ (Presse)

 

PM: W. Kraus

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