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Lyrischer Abend mit Mascha Kaléko in der Kinowerkstatt

Wann:
17. März 2019 um 17:00
2019-03-17T17:00:00+01:00
2019-03-17T17:15:00+01:00
Preis:
6€/8€
Kontakt:

Zu einem lyrischen Abend mit Mascha Kaléko laden die Kinowerkstatt St. Ingbert und die KEB St. Ingbert am Sonntag, den 17. März, um 17 Uhr in die Kinowerkstatt St. Ingbert ein. „… sie sprechen von mir nur leise.“ (Mascha Kaléko) lautet das Thema des Abends.

Das Zitat ist der Titel eines lyrisch-musikalischen Portraits, das die Schauspielerin Paula Quast und der Musiker Henry Altmann als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko erschaffen haben. Es richtet sich nicht nur an Menschen jeden Alters, die Gedichte zwischen Alltag und großen Gefühlen lieben, sondern an alle, die sich vom hektischen Alltag eine Auszeit nehmen wollen.

„Als ich 1996 mit dem Programm begonnen habe, kannte Kaléko in Deutschland kaum noch jemand“, erinnert sich Paula Quast. „Die ganze Renaissance, die Mascha Kaléko völlig zu Recht erfahren hat, habe ich mitbegründet. Ich weiß, dass es inzwischen sehr viele Künstler und Künstlerinnen gibt, die mit Kaléko-Programmen touren. Aber ich denke, es spricht für sich, dass unser Kaléko-Programm nach wie vor so intensiv im ganzen Land nachgefragt wird.“

Mit ihrem lyrisch-musikalischen Portrait haben die beiden Künstler ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Sprache und Musik verschränken sich ineinander, wechseln einander ab. Das Programm gewinnt so eine ganz eigene Dramaturgie und Dynamik. Die Musik, der Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art Kammerspiel, bei dem die Zeit wie im Flug vergeht.

Paula Quast spricht die Gedichte von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich, und doch ist sie so präsent, dass sie und die Dichterin im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.

Der Musiker Henry Altmann lässt mit seinen Kompositionen die Melancholie hörbar werden, welche die Werke umgeben, dabei überdecken die Töne aber nicht die für Mascha Kaléko ebenfalls typische lebensbejahende Ironie, mit der sie die Welt zu kommentieren wusste.

Diese Inszenierung ist ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis und erobert seit über 20 Jahren im In- und Ausland ein begeistertes Publikum.

„Paula Quast sitzend am Tisch mit Textseiten und Kerze, Altmann an seinen vielfältigen Instrumenten. Sie liest nicht, sie spricht die Werke. Durch ihre Ruhe ausstrahlende Körperhaltung und Stimme sowie durch Pausen in einzelnen Sätzen geht nichts unter. Jedes Wort wirkt.

…Altmann untermalte mit seinen Eigenkompositionen jedes Gedicht. Mal spielte er gleichzeitig Euphonium und Klavier, mal griff er zum Glockenspiel, mal zum Bass. […] Musik und Wort ergaben ein untrennbares Ganzes. Das Publikum war hin- und hergerissen zwischen Schmunzeln, Lachen, gebannter Stille und Erschrecken.“
Astrid Wagner, Starkenburger Echo/Lampertheimer Zeitung, 25.04.2017

Eintritt: 8.- Euro (Erwachsene) 6.- (ermäßigt)
Karten an der Abendkasse, Vorbestellung unter 06894/36821 möglich (zw. 8:15 und 13:30)
W. Kraus, Kinowerkstatt

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