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„MOP uff de Schnerr“: Das Festival unterwegs im Saarland!

Wann:
24. Januar 2020 um 20:00
2020-01-24T20:00:00+01:00
2020-01-24T20:15:00+01:00

Auch in diesem Jahr: Max-Ophüls-Wettbewerbsfilme in St. Ingbert: Die Kinowerkstatt macht es möglich! Um interessierten Besucher·innen aus dem Saarbrücker Umland

die Möglichkeit zu bieten, Festivalluft zu schnuppern, auch ohne die Fahrt in die Landeshauptstadt zu unternehmen, geht das Filmfestival Max Ophüls Preis in diesem Jahr zum zweiten Mal „uff die Schnerr“. Im Jubiläumsjahr erprobt, erweitern wir 2020 das Angebot und besuchen gleich drei Orte im Saarland.“ (so das Max-Ophüls- Festival)
St. Ingbert ist mit der Kinowerkstatt dabei – die anderen Ort sind Saarlouis und Bous: Am Festivalwochenende (24. – 26. Januar) werden pro Standort vier Programme aus den Wettbewerben gezeigt: Die Filme und Termine in St. Ingbert, siehe unten.
Wie in den Festivalkinos in Saarbrücken stellen natürlich auch hier Gäste aus den jeweiligen Filmteams ihre Filme persönlich vor. Tickets sind ab der Blauen Stunde ganz regulär online über die MOP- Website buchbar sowie bei allen bekannten Festival-Vorverkaufsstellen und an der Kinokasse der jeweiligen Kinos zu erwerben: Kinowerkstatt, Pfarrgasse 49, St. Ingbert.
Hier die Filme und Termine:
Am Freitag, 24. Januar, um 20 Uhr: „Lovecut“ (Schweiz, Österreich 2020) Regie: Iliana Estañol, Johanna Lietha / Schweiz, Österreich 2020 / Farbe / 94 Min. / Uraufführung / Cast: Sara Toth, Kerem Abdelhamed, Maximilian Kuess, Luca von Schrader, Valentin Gruber, Melissa Irowa u. a. / freigegeben ab 16): Sechs Jugendliche in Wien, deren Lebenswege sich auf unterschiedliche Weise kreuzen. Der auf Bewährung verurteilte Ben lernt auf Tinder die rebellische Luka kennen. Doch was als unverbindliche Affäre beginnt, wirft schon bald die Frage nach der Definition von Liebe auf. Momo führt derweil eine virtuelle Beziehung mit Alex, der sich weigert, sie im echten Leben zu treffen, weil er online seine Behinderung bislang vor ihr verstecken konnte. Anna und Jakob hingegen sind verliebt und laden ihre privaten Sexvideos ins Internet, um damit Geld zu verdienen.

Am Samstag, 25. Januar, um 13 Uhr: „Neubau“ (Regie: Johannes Maria Schmit / Deutschland 2020 / Farbe / 82 Min. / Uraufführung / Cast: Tucké Royale, Monika Zimmering, Jalda Rebling, Minh Duc Pham / freigegeben ab 16, am Samstag, den 25. Januar, um 13 Uhr zu sehen, spielt im Sommer in der Brandenburger Provinz. Markus ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu seinen pflegebedürftigen Omas und der Sehnsucht nach einem anderen Leben in Berlin. In Tagträumen erscheint ihm immer häufiger eine Schar schillernder Dämonen als Vorboten einer queeren urbanen Wahlfamilie. Als er sich in Duc verliebt, wird alles noch komplizierter. Denn eigentlich stehen in Markus‘ Neubauwohnung schon die gepackten Kisten für den Umzug in die große Stadt.

Am Samstag, 25. Januar, um 15:30 : „Jiyan“ (Deutschland 2019) Regie: Süheyla Schwenk / Farbe / 71 Min. / Türk., Kurd., Dt. mit dt. Ut / dt. Erstaufführung / Cast: Halima Ilter, Füsun Demirel, Baran Sükrü Babacan, Nizam Namidar, Ali Ekber / freigegeben ab 12) spielt zunächst in Syrien: Hayat (Halima Ilter) hat ihre Heimat verlassen, doch die Albträume an die schrecklichen Erlebnisse verfolgen sie noch immer. Gemeinsam mit ihrem Mann Harun (Baran Sükrü Babacan) ist sie nach Deutschland gekommen, um ihrem ungeborenen Kind eine sichere Zukunft bieten zu können.

Am Sonntag, 26. Januar, um 15 Uhr: „Sommerkrieg“ (Deutschland, Ukraine 2019) Regie: Moritz Schulz / Deutschland, Ukraine 2019 / Dokumentarfilm / Farbe / 78 Min. / Ukr., Russ. mit dt. UT / dt. Erstaufführung). Die Ukraine befindet sich im Krieg. In einem paramilitärischen Ausbildungscamp lernen die beiden zwölfjährigen Kinder Jasmin und Jastrip, ihr Land zu ehren und zu verteidigen. Sie sollen eine neue Klasse junger Patriot•innen bilden und die Ukraine der Zukunft begründen. Doch wie wirken sich der Drill und die Indoktrination auf die Teilnehmer•innen aus? Und was wird aus Jasmin und Jastrip, wenn sie das Lager verlassen?

Nähere Informationen zu Tickets, zu den Filmen auf der kinowerkstatt.de – Seite und auf www. ffmop.de

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