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„Pride“ – Spielfilm über Stolz und Vorurteile.

Wann:
18. Februar 2022 um 19:00
2022-02-18T19:00:00+01:00
2022-02-18T19:15:00+01:00
Wo:
Kinowerkstatt St. Ingbert
Pfarrgasse 49
66386 St. Ingbert
Deutschland

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Saarpfalz zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert zum Weltgebetstag der Frauen 2022 (Motto: Zukunftsplan Hoffnung) am Freitag, den 18. Februar, um 19 Uhr den Spielfilm „Pride“ (Großbritannien 2014) von Matthew Warchus.

Die warmherzige Sozialkomödie mit viel Feingefühl und einer ansteckenden Mischung aus Charme und Witz, sowie grandiosen Luftaufnahmen, spielt im von Margaret Thatcher regierten Großbritannien. Dort bildete sich im Sommer des Jahres 1984 die ungewöhnliche Allianz zweier Gruppen: Eine Schwulen- und Lesbengruppe aus London beschließt, aus Solidarität Spenden für die Familien streikender Bergleute zu sammeln. Nach anfänglichen Absagen aufgrund von Vorurteilen seitens der Arbeiterorganisationen lässt sich das kleine Waliser Bergarbeiterdorf Onllwyn auf ein Treffen ein.

Auf diese Art der Unterstützung hätten die streikenden Minenarbeiter in Großbritannien 1984 eigentlich lieber verzichtet, doch seine Verbündeten kann man sich nicht immer aussuchen. Da die Schwulen- und Lesbenszene ebenso unter der reaktionären Politik Margaret Thatchers und der polizeilichen Willkür zu leiden hat, beschließt eine Londoner Aktivistengruppe, sich mit den Arbeitern zu solidarisieren und Spenden zu sammeln. Als sie das Geld schließlich persönlich in einem verschlafenen walisischen Dorf überbringen, prallen 2 Welten aufeinander.

Es gibt zunächst Irritationen auf beiden Seiten – doch spätestens als der exzentrische Jonathan den hüftsteifen Walisern zeigt, was echtes Disco-Feeling ist, scheint das Eis gebrochen. Mit dem Sammeln von Spenden für „ihre“ Kumpel stellt sich die L.G.S.M. (Lesbians and Gays Support the Miners) farbenfroh der gnadenlosen Politik von Margaret Thatcher entgegen. Zwischen den beiden Gruppen entwickelt sich dabei eine ganz besondere Freundschaft, die noch lange nachwirkt, denn die Geschichte ist wahr: Mit Unterstützung der Bergarbeitergewerkschaft wurden 1985 zum ersten Mal die Rechte der Schwulen und Lesben im Programm der Labour-Partei festgeschrieben!..Die Euphorie dominiert den Film und macht ihn zu einem echten Erlebnis.

Der Film feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2014 und gewann dort die Auszeichnung „Queer Palm Award“ und bei den British Academy Awards den Preis für den „Besten Erstlingsfilm“. „Pride“ verknüpft einen historischen Fall im Arbeitskampf britischer Bergarbeiter mit einer Feel-Good-Dramaturgie.

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