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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

Wann:
11. August 2017@20:00
2017-08-11T20:00:00+02:00
2017-08-11T20:15:00+02:00
Kontakt:
W. Kraus

„Paris kann warten“ (Fr. 11. August, 20 Uhr; So. 13. August, 18 Uhr); „Tiger Girl“ (Sa. 12. August, 20 Uhr); „La mariée etait en noir“, OmU (So. 13. August, 20 Uhr); „Die Braut trug schwarz“ (Mo. 14. August, 18 Uhr); „Michael Kohlhaas“ (Mo. 14. August, 20 Uhr).

 

Paris kann warten

Ein Film wie ein Urlaub passt natürlich gut in die Urlaubszeit, dachte sich die Kinowerkstatt und zeigt weiter „Paris kann warten“, diesmal am Freitag, den 11. August, um 20 Uhr und am Sonntag, den 13. August, um 18 Uhr!

„Paris kann warten“ ist das Regiedebüt von Eleanor Coppola, Ehefrau von Francis Ford Coppola und Mutter von Sofia Coppola. Die Geschichte, die sie hier erzählt, hat sie selbst erlebt: 2009 begleitete sie ihren Mann nach Cannes und konnte dann wegen einer schweren Kopfgrippe den Flug nach Osteuropa nicht antreten. Die zweitägige Autofahrt nach Paris hat ihr nach eigenem Bekunden die Augen geöffnet für die Schönheit der französischen Landschaft, aber auch für die Genüsse am Wegesrand: leckere Speisen, guter Wein, interessante Architektur…

 

Tiger Girl

Einer der spannendsten deutschen Filme dieses Jahr ist „Tiger Girl“ von Jakob Lass, der mit grossem Erfolg weiter in der Kinowerkstatt läuft, am Samstag, den 12. August, nur um 20 Uhr! Es geht um Entgrenzung und Moral. Es spielen neben der phantastischen Neuentdeckung Ella Rumpf als Tiger Girl und Maria Dragus als Vanilla, Enno Trebs, Lana Cooper, Robert Gwisdek u.a. Musik: Golo Schultz.

Hanns-Georg Rodek (DIE WELT) hebt hervor, „..der Film berste geradezu „von dem Element, das dem deutschen Kino am meisten abgeht: von Energie.“

 

Die Braut trug schwarz

Zum Tod der Schauspielerin, Regisseurin und Sängerin Jeanne Moreau zeigt die Kinowerkstatt am Sonntag, den 13. August, um 20 Uhr in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln „La Mariée etait en noir“, am Montag, den 14. August, um 18 Uhr in der deutschen Fassung „Die Braut trug schwarz“ von Francois Truffaut. Die faszinierenden Geschichte um Liebe, Rache, Schuld und Tod ist gleichzeitig eine Hommage an Alfred Hitchcock, der am 13. August Geburtstag hat.

 

Michael Kohlhaas

Im Rahmen der Reihe „Philosophie im Kino“, gemeinsam mit dem Philosophiekurs der Volkshochschule St. Ingbert, zeigt die Kinowerkstatt am Montag, den 14. August, um 20 Uhr „Michael Kohlhaas“ (Frankreich 2013), Regie: Arnaud des Pallières mit Mads Mikkelsen, Bruno Ganz, Paul Bartel, Mélusine Mayance, David Bennent u.a.

Es ist die stilisierte, wuchtige Adaption von Heinrich von Kleists Novelle um einen betrogenen Pferdehändler, der gegen die Herrschenden aufbegehrt.

Pferdehändler Kohlhaas führt mit seiner Familie auf dem eigenen Hof ein glückliches Leben. Da verlangt der Verwalter des neuen Barons eines Tages ohne rechtliche Grundlage einen Passierschein. Kohlhaas muss zwei Rappen als Pfand zurücklassen, die er später in miserablem Zustand zurücknehmen soll. Gegen dieses Unrecht reicht der Mann erfolglos Klage ein. Als seine Frau dann noch nach Misshandlungen der Untergebenen des Lehnsherrn stirbt, begibt er sich mit seinen Getreuen auf einen Feldzug gegen die Herrschenden und hält das Land in Atem. Als ihm willkürlich sein Eigentum genommen wird, begehrt der Pferdehändler auf und zieht gegen die Besitzenden ins Feld. Stilisierte, wuchtige Adaption von Heinrich von Kleists Novelle mit Mads Mikkelsen in der Titelrolle. (kino.de)

Siegfried Thiel, Leiter des Philosophie-Kurses, wird eine kurze Einführung vortragen und auf philosophisch interessante Aspekte der Filme hinweisen.

 

PM: W. Kraus

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