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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

Wann:
8. September 2017@20:00
2017-09-08T20:00:00+02:00
2017-09-08T20:15:00+02:00
Kontakt:
W. Kraus

„Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt.“ (Sa. 9. Sept. 20 Uhr); „Hidden Figures“ (Fr. 8. Sept. 20 Uhr; So. 10. Sept. 20 Uhr; Mo. 11. Sept. 20 Uhr); „Ascenseur pour l’échafaud – Fahrstuhl zum Schafott“ (OmU) (So. 10. Sept. 11 Uhr – Matinée); „Plötzlich Papa“ (Mo. 11. Sept. 18 Uhr).

 

Hidden figures

Unbekannte Heldinnen

Die Kinowerkstatt zeigt am Freitag, den 8. September, am Sonntag, den 10. September und am Montag, den 11. September, jeweils um 20 Uhr „Unbekannte Heldinnen (Hidden figures)“ (USA, 2016) Regie: Theodore Melfi, Darsteller: Taraji P. Henson (Katherine Johnson), Octavia Spencer (Dorothy Vaughan), Janelle Monáe (Mary Jackson), Kevin Costner (Al Harrison), Mahershala Ali, Jim Parsons, Kirsten Dunst u. a.

John Glenn – den Namen des ersten US-Astronauten, der die Erde umrundet hat – kennt man. Die Namen der Mathe-Cracks dahinter (noch) nicht: Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson. Der Film würdigt ihren Beitrag zur Eroberung des Weltraums und ihren Kampf um die Eroberung der gleichen Rechte, als Frauen und als Schwarze – damals eine fast noch schwierigere Mission, als einen Menschen ins All zu schießen.

Die drei Mathematikerinnen berechneten Anfang der 1960er Jahre die Voraussetzungen für die erste bemannte US-Mission ins Weltall – und ebneten so den Weg für bekannte (männliche) Namen wie Neil Armstrong, John Glenn und Buzz Aldrin.

Die heute 98-jährige ehemalige NASA-Mathematikerin Kathrine Johnson wurde im Dezember von Barack Obama für ihr Lebenswerk geehrt. Es ist wirklich höchste Zeit für die Geschichte dieser unbekannten farbigen Heldinnen.

„Unbekannte Heldinnen (Hidden figures)“, den die Kinowerkstatt jetzt zeigt, wurde gerade für drei Oscars nominiert.

„Sie waren kluge, afroamerikanische Frauen, aber ihre Geschichte war komplett unbekannt“, sagt Schauspielerin Janelle Monae. „Ich will helfen, dass diese Geschichte erzählt und Teil des nationalen Gedächtnisses wird. Die haben buchstäblich die Welt verändert.“
Das Drehbuch zum Film entstand angelehnt an das gleichnamige Sachbuch von Margot Lee Shetterly über afroamerikanische Mathematikerinnen bei der amerikanischen Weltraumbehörde NASA in den Zeiten des Weltraum-Wettrüstens. Regisseur Theodore Melfi und seine Co-Autorin Allison Schroeder haben sich auf drei Akteurinnen konzentriert und ein zwar filmisch konventionelles, aber von den Charakterzeichnungen überdurchschnittliches Drehbuch geschrieben. Die Menschenrechtsbewegung spielt dabei ebenso eine Rolle wie die kleinen Alltagsbeobachtungen, die die damals herrschende Rassentrennung illustrieren. So muss Dorothy von ihrem neuen Arbeitsplatz aus mehr als einen Kilometer auf dem NASA-Gelände zurücklegen, um eine Toilette zu finden, die sie als schwarze Frau benutzen darf. Ihre überlangen Abwesenheitszeiten fallen den Vorgesetzten natürlich unangenehm auf. Doch keine der drei Frauen lässt sich auf Dauer einschüchtern, sie fordern ihre Rechte ein. So erweist sich „Hidden Figures“ als interessantes Stück Zeitgeschichte und kann darüber hinaus mit seinen herzerwärmenden Heldinnen hervorragend unterhalten.

 

Weit.

Die Geschichte von einem Weg um die Welt.

Fast immer ausverkauft ist der wunderbare Weltreise- Film „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt.“ von Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier (Deutschland 2017), der weiter läuft – diesmal am Samstag, den 9. September, um 20 Uhr!

Einmal um die Welt reisen und fremde Kulturen kennenlernen, und das zu Fuß oder per Anhalter: Das haben Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier rund drei Jahre lang gemacht. In Freiburg haben sie 2013 ihre Reise gen Osten begonnen, um am Ende nach fast 100.000 Kilometern aus dem Westen wieder nach Hause zurückzukehren.

Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde, Vertrauen und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Auf der Reise per Anhalter durch Länder wie Tadschikistan, Georgien, China, Tibet, den Iran, Mexiko erleben Gwen und Patrick ständig Neues. Der Film wurde mittels eines Crowdfunding-Projekts finanziert. Dabei haben fast 1.000 Unterstützer über 35.000 Euro zusammengetragen. Es waren auch welche aus St. Ingbert dabei…

 

Fahrstuhl zum Schafott

Klassiker mit Jeanne Moreau

Im Rahmen des Jour fixe des Films in französischer Sprache am 2. Sonntag jeden Monats zeigt die Kinowerkstatt am Sonntag, den 10. September 2017, in einer Matinée um 11.00 Uhr „Ascenseur pour l’échafaud – Fahrstuhl zum Schafott“ (Frankreich 1958) von Louis Malle im Gedenken an die kürzlich verstorbene Jeanne Moreau, die durch diesen Film zum Star wurde. Für Louis Malle – war es die erste selbständige Regiearbeit und bedeutete den Durchbruch als Regisseur. Bekannt wurde auch der schwermütige Modal Jazz von Miles Davis, der den Film durchgängig begleitet.

Der einstige Fremdenlegionär Julien Tavernier (Maurice Ronet) und die mit dem Unternehmer Simon Carala (Jean Wall) verheiratete Florence (Jeanne Moreau) sind ein Paar. Tavernier tötet den unliebsamen Ehemann in seinem Büro mit dessen eigener Pistole und tarnt den Mord als Suizid. Als er auf der Straße bemerkt, dass er etwas vergessen hat, eilt er nochmals zurück. Auf dem Weg nach oben bleibt er jedoch im Fahrstuhl stecken, weil für die Nacht der Strom abgestellt wird. Während er versucht, sich zu befreien, sucht ihn Florence in den Straßen von Paris, nachdem sie sein Auto hat vorbei fahren sehen – auf dem Beifahrersitz das Blumenmädchen Veronique (Yori Bertin). Sie ahnt nicht, dass deren Freund Louis (Georges Poujouly) den Wagen Tarveniers für eine Spitztour gestohlen hat, und glaubt, ihr Geliebter habe sie zugunsten Veroniques verlassen…

 

Plötzlich Papa

Am Montag, den 11. September, um 18 Uhr kommt „Plötzlich Papa“ (Frankreich 2016) Regie: Hugo Gélin mit Omar Sy, Gloria Colston, Clémence Poésy, Antoine Bertrand, Ashley Walters, Clémentine Célarié.

Als Motorbootfahrer in einem südfranzösischen Clubhotel wacht der Charmeur und Partykönig Samuel (Omar Sy) morgens auch gerne mal mit zwei Frauen neben sich auf. Allerdings ist es mit dem unbeschwerten Singledasein von einem Moment auf den anderen zu Ende, als sein letztjähriger Urlaubsflirt Kristin (Clémence Poésy) ihm völlig unverhofft (s)ein Baby in den Arm drückt und auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Samuel fliegt ihr zwar noch nach London hinterher, aber dort hat Kristin bereits alle Brücken zu ihrem früheren Leben abgebrochen. Mit Hilfe des Filmproduzenten Bernie (Antoine Bertrand) beginnt Samuel in der britischen Metropole eine erfolgreiche Karriere als Stuntman und entwickelt sich in den folgenden acht Jahren zu einem ganz großartigen Vater. Aber dann meldet sich plötzlich Kristin bei Samuel – und möchte nun doch gerne ihre Tochter Gloria (großartig in ihrer ersten Filmrolle: Gloria Colston) kennenlernen… “

Jetzt also „Plötzlich Papa“: ein Großmaul, dieser Samuel, aber mit Herz. Das ist eigentlich schon die ganze Geschichte. Rührend, total übertrieben, komplett unrealistisch und gerade deshalb so liebenswert. Dem ungelernten Schauspieler-Naturtalent Omar Sy nimmt man das ab. Schon weil sein Co-Star, die kleine Gloria Colston, die seine Tochter spielt, so hinreißend ist. (Jens Büchsenmann, ndr.de)

 

PM: W. Kraus

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